Subject: [anacron]
Date: Sun, 25 May 2008 19:00:53 +0200
Ich versuche anacron besser zu verstehen?
Soweit ich wiki und manpage verstehe, stützt sich anacron nicht auf eine
crontab.
Anacron scheint sich nicht explizit zu merken, wann genau es welchen Job
ausgeführt hat?
Nehmen wir an ein Job soll täglich ausgeführt werden und eine Maschine
ist 5 Tage down, würde Anacron den Job dann 5 Mal starten?
Kann man Anacron auch sagen, das ein bstimmter Job nicht nachträglich
ausgeführt werden soll, sondern wirklich nur zu der konkret angegebenen
Uhrzeit und ansonsten gar nicht!?
Soweit ich wiki und manpage verstehe, stützt sich anacron nicht auf eine
crontab.
Anacron scheint sich nicht explizit zu merken, wann genau es welchen Job
ausgeführt hat?
Nehmen wir an ein Job soll täglich ausgeführt werden und eine Maschine
ist 5 Tage down, würde Anacron den Job dann 5 Mal starten?
Kann man Anacron auch sagen, das ein bstimmter Job nicht nachträglich
ausgeführt werden soll, sondern wirklich nur zu der konkret angegebenen
Uhrzeit und ansonsten gar nicht!?
Subject: Re: [anacron]
Date: Sun, 25 May 2008 19:37:48 +0200
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> writes:
> Ich versuche anacron besser zu verstehen?
>
> Soweit ich wiki und manpage verstehe, stützt sich anacron nicht auf
> eine crontab.
>
> Anacron scheint sich nicht explizit zu merken, wann genau es welchen
> Job ausgeführt hat?
[man:] After the command exits, Anacron records the date in a special
timestamp file for that job, so it can know when to execute it
again.
Es scheint nur. Anacron merkt sich das Datum.
[man:] Only the date is used for the time calculations. The hour is not
used.
Und nur das.
> Nehmen wir an ein Job soll täglich ausgeführt werden und eine Maschine
> ist 5 Tage down, würde Anacron den Job dann 5 Mal starten?
[man:] For each job, Anacron checks whether this job has been executed in
the last n days, where n is the period specified for that job.
If not, Anacron runs the job’s shell command, after waiting for
the number of minutes specified as the delay parameter.
Der Job wird genau einmal ausgeführt, sobald die Bedingung erfüllt
ist.
> Kann man Anacron auch sagen, das ein bstimmter Job nicht nachträglich
> ausgeführt werden soll, sondern wirklich nur zu der konkret
> angegebenen Uhrzeit und ansonsten gar nicht!?
[man:] Each job entry specifies a period in days, a delay in minutes, a
unique job identifier, and a shell command.
Es gibt gar keine Möglichkeit in ancron, eine konkrete Uhrzeit
anzugeben.
> Ich versuche anacron besser zu verstehen?
>
> Soweit ich wiki und manpage verstehe, stützt sich anacron nicht auf
> eine crontab.
>
> Anacron scheint sich nicht explizit zu merken, wann genau es welchen
> Job ausgeführt hat?
[man:] After the command exits, Anacron records the date in a special
timestamp file for that job, so it can know when to execute it
again.
Es scheint nur. Anacron merkt sich das Datum.
[man:] Only the date is used for the time calculations. The hour is not
used.
Und nur das.
> Nehmen wir an ein Job soll täglich ausgeführt werden und eine Maschine
> ist 5 Tage down, würde Anacron den Job dann 5 Mal starten?
[man:] For each job, Anacron checks whether this job has been executed in
the last n days, where n is the period specified for that job.
If not, Anacron runs the job’s shell command, after waiting for
the number of minutes specified as the delay parameter.
Der Job wird genau einmal ausgeführt, sobald die Bedingung erfüllt
ist.
> Kann man Anacron auch sagen, das ein bstimmter Job nicht nachträglich
> ausgeführt werden soll, sondern wirklich nur zu der konkret
> angegebenen Uhrzeit und ansonsten gar nicht!?
[man:] Each job entry specifies a period in days, a delay in minutes, a
unique job identifier, and a shell command.
Es gibt gar keine Möglichkeit in ancron, eine konkrete Uhrzeit
anzugeben.
Subject: Re: [anacron]
Date: 25 May 2008 19:53:41 +0200
* Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Soweit ich wiki und manpage verstehe, stützt sich anacron nicht auf
> eine crontab.
Sondern auf der anacrontab. ;-) Siehe Manual Page anacrontab(5).
> Anacron scheint sich nicht explizit zu merken, wann genau es
> welchen Job ausgeführt hat?
Anacron merkt sich den Tag, aber nicht die Uhrzeit. Aus der Manual
Page anacron(8), Abschnitt 'FILES':
| /var/spool/anacron
| This directory is used by Anacron for storing timestamp files.
> Nehmen wir an ein Job soll täglich ausgeführt werden und eine
> Maschine ist 5 Tage down, würde Anacron den Job dann 5 Mal starten?
Nein.
> Kann man Anacron auch sagen, das ein bstimmter Job nicht
> nachträglich ausgeführt werden soll, sondern wirklich nur zu der
> konkret angegebenen Uhrzeit und ansonsten gar nicht!?
Nein. Aus anacrons README-Datei:
| Anacron is a periodic command scheduler. It executes commands at
| intervals specified in days.
[...]
| It can therefore be used to control the execution of daily, weekly
| and monthly jobs (or anything with a period of n days)
Anders formuliert: Dein Wunsch müsste vom konkreten Job erfüllt
werden.
Gruß, Heiko
> Soweit ich wiki und manpage verstehe, stützt sich anacron nicht auf
> eine crontab.
Sondern auf der anacrontab. ;-) Siehe Manual Page anacrontab(5).
> Anacron scheint sich nicht explizit zu merken, wann genau es
> welchen Job ausgeführt hat?
Anacron merkt sich den Tag, aber nicht die Uhrzeit. Aus der Manual
Page anacron(8), Abschnitt 'FILES':
| /var/spool/anacron
| This directory is used by Anacron for storing timestamp files.
> Nehmen wir an ein Job soll täglich ausgeführt werden und eine
> Maschine ist 5 Tage down, würde Anacron den Job dann 5 Mal starten?
Nein.
> Kann man Anacron auch sagen, das ein bstimmter Job nicht
> nachträglich ausgeführt werden soll, sondern wirklich nur zu der
> konkret angegebenen Uhrzeit und ansonsten gar nicht!?
Nein. Aus anacrons README-Datei:
| Anacron is a periodic command scheduler. It executes commands at
| intervals specified in days.
[...]
| It can therefore be used to control the execution of daily, weekly
| and monthly jobs (or anything with a period of n days)
Anders formuliert: Dein Wunsch müsste vom konkreten Job erfüllt
werden.
Gruß, Heiko
Subject: Re: [anacron]
Date: Sun, 25 May 2008 22:44:31 +0200
Also stelle ich fest, das anacron extrem beschränkt ist!?
Hat das auch irgendwelche Vorteile?
Das anacron auch Jobs "periodisch" ausführen kann, wenn eine Maschine
nicht rund um die Uhr läuft ist kein Vorteil, sondern im speziellen Fall
von anacron ein nur halbherzig implementiertes feauter.
Bitte korrigiert mich...!
Hat das auch irgendwelche Vorteile?
Das anacron auch Jobs "periodisch" ausführen kann, wenn eine Maschine
nicht rund um die Uhr läuft ist kein Vorteil, sondern im speziellen Fall
von anacron ein nur halbherzig implementiertes feauter.
Bitte korrigiert mich...!
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 26 May 2008 01:22:09 +0200
On 2008-05-25 20:44, Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
> Also stelle ich fest, das anacron extrem beschränkt ist!?
"One tool for every job"
> Hat das auch irgendwelche Vorteile?
>
> Das anacron auch Jobs "periodisch" ausführen kann, wenn eine Maschine
> nicht rund um die Uhr läuft ist kein Vorteil,
Es ist der Grund, warum Anacron existiert. Das geht mit cron nämlich
nicht (brauchte auch niemand, als Unix-Rechner noch 7x24 up waren). Aber
auf PCs, die in der Nacht (wenn die Aufräumjobs üblicherweise laufen)
abgedreht sind, ist das ziemlich notwendig.
> sondern im speziellen Fall von anacron ein nur halbherzig
> implementiertes feauter.
Es ist das einzige Feature von Anacron. Was daran halbherzig sein soll,
weiß ich nicht.
Ja, man hätte auch ein ultrakomplexes Batch-System schreiben können, das
jeden möglichen Fall abdeckt. Aber wenn man mit 5 % Aufwand 95 % des
Problems lösen kann, dann ist das nicht schlecht.
hp
> Also stelle ich fest, das anacron extrem beschränkt ist!?
"One tool for every job"
> Hat das auch irgendwelche Vorteile?
>
> Das anacron auch Jobs "periodisch" ausführen kann, wenn eine Maschine
> nicht rund um die Uhr läuft ist kein Vorteil,
Es ist der Grund, warum Anacron existiert. Das geht mit cron nämlich
nicht (brauchte auch niemand, als Unix-Rechner noch 7x24 up waren). Aber
auf PCs, die in der Nacht (wenn die Aufräumjobs üblicherweise laufen)
abgedreht sind, ist das ziemlich notwendig.
> sondern im speziellen Fall von anacron ein nur halbherzig
> implementiertes feauter.
Es ist das einzige Feature von Anacron. Was daran halbherzig sein soll,
weiß ich nicht.
Ja, man hätte auch ein ultrakomplexes Batch-System schreiben können, das
jeden möglichen Fall abdeckt. Aber wenn man mit 5 % Aufwand 95 % des
Problems lösen kann, dann ist das nicht schlecht.
hp
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 26 May 2008 10:04:21 +0200
Peter J. Holzer schrieb:
> "One tool for every job"
Leider wird dieser Satz immer nur aus der Perspektive der Maschine
betrachtet. Um den Menschen kümmert man sich nicht!
Den ein "job" wäre bei einem Menschen viel komplexer. Schau dir "wxCron"
an, dann weißt du was ich unter einem einzigen "Job" verstehe.
> Es ist das einzige Feature von Anacron. Was daran halbherzig sein soll,
> weiß ich nicht.
Die Zeitauflösung ist zu gering. Es lassen sich keine Stunden oder
Minuten spezifizieren. Es lassen sich einzelne Jobs nicht von der
nachträglichen Ausführung ausschließen.
Man kann Jobs nicht mehrfach nachträglich ausführen (täglich -> 5 Tage
down -> 5mal nachträglich ausführen).
> Aber wenn man mit 5 % Aufwand 95 % des
> Problems lösen kann, dann ist das nicht schlecht.
Eine äußert egoistische, feldfremde und ergonomiefeindliche Einstellung.
> "One tool for every job"
Leider wird dieser Satz immer nur aus der Perspektive der Maschine
betrachtet. Um den Menschen kümmert man sich nicht!
Den ein "job" wäre bei einem Menschen viel komplexer. Schau dir "wxCron"
an, dann weißt du was ich unter einem einzigen "Job" verstehe.
> Es ist das einzige Feature von Anacron. Was daran halbherzig sein soll,
> weiß ich nicht.
Die Zeitauflösung ist zu gering. Es lassen sich keine Stunden oder
Minuten spezifizieren. Es lassen sich einzelne Jobs nicht von der
nachträglichen Ausführung ausschließen.
Man kann Jobs nicht mehrfach nachträglich ausführen (täglich -> 5 Tage
down -> 5mal nachträglich ausführen).
> Aber wenn man mit 5 % Aufwand 95 % des
> Problems lösen kann, dann ist das nicht schlecht.
Eine äußert egoistische, feldfremde und ergonomiefeindliche Einstellung.
Subject: Re: [anacron]
Date: 26 May 2008 13:38:39 +0200
* Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Peter J. Holzer schrieb:
> Die Zeitauflösung ist zu gering. Es lassen sich keine Stunden oder
> Minuten spezifizieren.
Dann ist anacron schlichtweg nicht das geeignete Werkzeug. Ist ja
kein Beinbruch. Schließlich versagt ja auch ein Schraubendreher,
wenn es gilt, Toastbrot zu toasten.
Gruß, Heiko
> Peter J. Holzer schrieb:
> Die Zeitauflösung ist zu gering. Es lassen sich keine Stunden oder
> Minuten spezifizieren.
Dann ist anacron schlichtweg nicht das geeignete Werkzeug. Ist ja
kein Beinbruch. Schließlich versagt ja auch ein Schraubendreher,
wenn es gilt, Toastbrot zu toasten.
Gruß, Heiko
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 15:28:53 +0200
On 2008-05-26 08:04, Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
> Peter J. Holzer schrieb:
>> "One tool for every job"
> Leider wird dieser Satz immer nur aus der Perspektive der Maschine
> betrachtet. Um den Menschen kümmert man sich nicht!
Das ist aus der Sicht des Menschen betrachtet. Der Maschine ist das
komplett egal.
> Den ein "job" wäre bei einem Menschen viel komplexer. Schau dir "wxCron"
> an, dann weißt du was ich unter einem einzigen "Job" verstehe.
Man kann unter "Job" durchaus "mache einen Tisch" verstehen. Der
Tischler wird aber eine Säge und einen Schraubenzieher als getrennte
Tools trotzdem dem Leatherman vorziehen.
(wxCron anzusehen ist mir zu mühsam. Doku habe ich auf der Website keine
gefunden, und der Satz "wxCron is a clone of the good old cron (aka
Vixie Cron) and anacron. It is full plattform independent and can run on
every system you want." klingt nicht so, als könnte es sich lohnen, da
Aufwand hineinzustecken. Was soll ich mit einem Klon von cron und
anacron anfangen. wenn ich beides schon habe? Plattformunabhängigkeit
brauche ich hier auch nicht. Das müsste schon zusätzliche Features
bieten, wie z.B. vernünftiges Queue-Management)
>> Es ist das einzige Feature von Anacron. Was daran halbherzig sein soll,
>> weiß ich nicht.
>
> Die Zeitauflösung ist zu gering. Es lassen sich keine Stunden oder
> Minuten spezifizieren.
Ist für den geplanten Einsatzzweck auch nicht notwendig. Außer Du hast
Rechner, die selten ganze Minuten oder Stunden eingeschaltet sind. Sowas
könnte vielleicht bei PDAs sinnvoll sein, die nach wenigen Minuten
Nichtbenützung in den Suspendmode gehen, aber da will man dann
wahrscheinlich etwas, was sich auch mit dem Powermanagement verträgt.
Andere Anforderung => anderes Tool.
> Es lassen sich einzelne Jobs nicht von der
> nachträglichen Ausführung ausschließen.
Nimm cron.
> Man kann Jobs nicht mehrfach nachträglich ausführen (täglich -> 5 Tage
> down -> 5mal nachträglich ausführen).
Dafür fällt mir beim besten Willen kein Anwendungsfall ein.
>> Aber wenn man mit 5 % Aufwand 95 % des Problems lösen kann, dann ist
>> das nicht schlecht.
>
> Eine äußert egoistische,
Wieso egoistisch? Ich bin ja nicht der Autor von Anacron.
Halt, Du hast natürlich recht, das ist egoistisch. Mir ist ein Tool, das
ich tatsächlich habe, lieber als eines, das seit Jahren in Entwicklung
ist, aber halt leider noch nicht einsatzbereit. Oder eines, dessen
Lizenzkosten einen guten Teil unseres Budgets ausmachen würden.
> feldfremde und ergonomiefeindliche Einstellung.
Anacron gehört zu den Tools, die einfach irgendwie im Hintergrund vor
sich hinwerkeln und um die ich mich nie kümmern muss - ich finde das
extrem ergonomisch.
hp
> Peter J. Holzer schrieb:
>> "One tool for every job"
> Leider wird dieser Satz immer nur aus der Perspektive der Maschine
> betrachtet. Um den Menschen kümmert man sich nicht!
Das ist aus der Sicht des Menschen betrachtet. Der Maschine ist das
komplett egal.
> Den ein "job" wäre bei einem Menschen viel komplexer. Schau dir "wxCron"
> an, dann weißt du was ich unter einem einzigen "Job" verstehe.
Man kann unter "Job" durchaus "mache einen Tisch" verstehen. Der
Tischler wird aber eine Säge und einen Schraubenzieher als getrennte
Tools trotzdem dem Leatherman vorziehen.
(wxCron anzusehen ist mir zu mühsam. Doku habe ich auf der Website keine
gefunden, und der Satz "wxCron is a clone of the good old cron (aka
Vixie Cron) and anacron. It is full plattform independent and can run on
every system you want." klingt nicht so, als könnte es sich lohnen, da
Aufwand hineinzustecken. Was soll ich mit einem Klon von cron und
anacron anfangen. wenn ich beides schon habe? Plattformunabhängigkeit
brauche ich hier auch nicht. Das müsste schon zusätzliche Features
bieten, wie z.B. vernünftiges Queue-Management)
>> Es ist das einzige Feature von Anacron. Was daran halbherzig sein soll,
>> weiß ich nicht.
>
> Die Zeitauflösung ist zu gering. Es lassen sich keine Stunden oder
> Minuten spezifizieren.
Ist für den geplanten Einsatzzweck auch nicht notwendig. Außer Du hast
Rechner, die selten ganze Minuten oder Stunden eingeschaltet sind. Sowas
könnte vielleicht bei PDAs sinnvoll sein, die nach wenigen Minuten
Nichtbenützung in den Suspendmode gehen, aber da will man dann
wahrscheinlich etwas, was sich auch mit dem Powermanagement verträgt.
Andere Anforderung => anderes Tool.
> Es lassen sich einzelne Jobs nicht von der
> nachträglichen Ausführung ausschließen.
Nimm cron.
> Man kann Jobs nicht mehrfach nachträglich ausführen (täglich -> 5 Tage
> down -> 5mal nachträglich ausführen).
Dafür fällt mir beim besten Willen kein Anwendungsfall ein.
>> Aber wenn man mit 5 % Aufwand 95 % des Problems lösen kann, dann ist
>> das nicht schlecht.
>
> Eine äußert egoistische,
Wieso egoistisch? Ich bin ja nicht der Autor von Anacron.
Halt, Du hast natürlich recht, das ist egoistisch. Mir ist ein Tool, das
ich tatsächlich habe, lieber als eines, das seit Jahren in Entwicklung
ist, aber halt leider noch nicht einsatzbereit. Oder eines, dessen
Lizenzkosten einen guten Teil unseres Budgets ausmachen würden.
> feldfremde und ergonomiefeindliche Einstellung.
Anacron gehört zu den Tools, die einfach irgendwie im Hintergrund vor
sich hinwerkeln und um die ich mich nie kümmern muss - ich finde das
extrem ergonomisch.
hp
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 15:44:09 +0200
Peter J. Holzer schrieb:
> (wxCron anzusehen ist mir zu mühsam. Doku habe ich auf der Website keine
> gefunden,
Is ja auch noch nicht fertig.
> Das müsste schon zusätzliche Features
> bieten, wie z.B. vernünftiges Queue-Management)
Interessant. Könntest du das bitte näher erleutern - vielleicht kann ich
es auf die TODO-Liste setzen.
> (wxCron anzusehen ist mir zu mühsam. Doku habe ich auf der Website keine
> gefunden,
Is ja auch noch nicht fertig.
> Das müsste schon zusätzliche Features
> bieten, wie z.B. vernünftiges Queue-Management)
Interessant. Könntest du das bitte näher erleutern - vielleicht kann ich
es auf die TODO-Liste setzen.
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 21:37:55 +0200
On 2008-05-27 13:44, Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
> Peter J. Holzer schrieb:
>> (wxCron anzusehen ist mir zu mühsam. Doku habe ich auf der Website keine
>> gefunden,
>
> Is ja auch noch nicht fertig.
>
> > Das müsste schon zusätzliche Features
>> bieten, wie z.B. vernünftiges Queue-Management)
>
> Interessant. Könntest du das bitte näher erleutern - vielleicht kann ich
> es auf die TODO-Liste setzen.
Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
"irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
Der Vixie-Cron startet jeden Job genau zum angegebenen Zeitpunkt. Wenn
auf einem System 57 Jobs mit "0 0 * * *" in den Crontabs stehen, dann
werden täglich pünktlich um Mitternacht 57 Jobs gestartet, und das
System wird unter Umständen etwas in die Knie gehen. Nicht ideal.
Der HP-UX-Cron macht das etwas anders: Er legt die 57 Jobs in eine Queue
und arbeitet die dann mit konfigurierbarer Parallelität ab. Hat man z.B.
Parallelität 5 konfiguriert, wird er nur 5 Jobs um Mitternacht starten,
und jedesmal, wenn einer fertig wird, kommt der nächste dran. Klingt
besser, hat aber auch einen Haken: Angenommen, ich habe einen Job, der
alle 5 Minuten laufen sollte. Um 00:05 ist die Queue mit 57 Jobs aber
noch nicht abgearbeitet, also muss sich der Job "hinten anstellen". um
00:10 wiederholt sich das Spiel. Es kann also passieren, dass ein Job,
der eigentlich regelmäßig alle 5 Minuten laufen sollte, unter Umständen
2 Stunden gar nicht läuft und dann innerhalb vonb 5 Sekunden 24 mal
ausgeführt wird. Auch nicht ideal.
Was man bräuchte, wäre idealerweise ein System, das selber intelligent
genug ist, zu merken, dass ein Job, der eine Periode von 5 Minuten hat,
nicht auf einen Job warten kann, der eine Stunde dauert. Da das aber
etwas schwierig ist (woher soll das System wissen, wie lange ein Job
noch laufen wird?) sollte man so Dinge konfigurieren können wie
"irgendwann nach Mitternacht", "alle 5 Minuten einmal, aber der exakte
Zeitpunkt ist nicht so wichtig", "Bitte exakt um 00:05:00", "einmal in
der Stunde, aber wenn der vorige Job noch läuft, soll kein neuer
gestartet werden", etc. fcron geht ja ziemlich in die Richtung, und
verwendet ein recht komplexes Fileformat, um diverse Optionen ausdrücken
zu können (es ist also kein(!) cron-Klon).
In der Praxis haben sich die Linux-Distributionen ein primitives
Queuing-System mit den cron.{hourly,daily,weekly} Directories
geschaffen: Jedes dieser Directories wird sequentiell abgearbeitet, aber
die Directories (und alle anderen Crontab-Einträge) parallel. Der Bedarf
nach einem guten Queuing-System ist daher (zumindest für mich) nicht
sonderlich hoch.
hp
> Peter J. Holzer schrieb:
>> (wxCron anzusehen ist mir zu mühsam. Doku habe ich auf der Website keine
>> gefunden,
>
> Is ja auch noch nicht fertig.
>
> > Das müsste schon zusätzliche Features
>> bieten, wie z.B. vernünftiges Queue-Management)
>
> Interessant. Könntest du das bitte näher erleutern - vielleicht kann ich
> es auf die TODO-Liste setzen.
Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
"irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
Der Vixie-Cron startet jeden Job genau zum angegebenen Zeitpunkt. Wenn
auf einem System 57 Jobs mit "0 0 * * *" in den Crontabs stehen, dann
werden täglich pünktlich um Mitternacht 57 Jobs gestartet, und das
System wird unter Umständen etwas in die Knie gehen. Nicht ideal.
Der HP-UX-Cron macht das etwas anders: Er legt die 57 Jobs in eine Queue
und arbeitet die dann mit konfigurierbarer Parallelität ab. Hat man z.B.
Parallelität 5 konfiguriert, wird er nur 5 Jobs um Mitternacht starten,
und jedesmal, wenn einer fertig wird, kommt der nächste dran. Klingt
besser, hat aber auch einen Haken: Angenommen, ich habe einen Job, der
alle 5 Minuten laufen sollte. Um 00:05 ist die Queue mit 57 Jobs aber
noch nicht abgearbeitet, also muss sich der Job "hinten anstellen". um
00:10 wiederholt sich das Spiel. Es kann also passieren, dass ein Job,
der eigentlich regelmäßig alle 5 Minuten laufen sollte, unter Umständen
2 Stunden gar nicht läuft und dann innerhalb vonb 5 Sekunden 24 mal
ausgeführt wird. Auch nicht ideal.
Was man bräuchte, wäre idealerweise ein System, das selber intelligent
genug ist, zu merken, dass ein Job, der eine Periode von 5 Minuten hat,
nicht auf einen Job warten kann, der eine Stunde dauert. Da das aber
etwas schwierig ist (woher soll das System wissen, wie lange ein Job
noch laufen wird?) sollte man so Dinge konfigurieren können wie
"irgendwann nach Mitternacht", "alle 5 Minuten einmal, aber der exakte
Zeitpunkt ist nicht so wichtig", "Bitte exakt um 00:05:00", "einmal in
der Stunde, aber wenn der vorige Job noch läuft, soll kein neuer
gestartet werden", etc. fcron geht ja ziemlich in die Richtung, und
verwendet ein recht komplexes Fileformat, um diverse Optionen ausdrücken
zu können (es ist also kein(!) cron-Klon).
In der Praxis haben sich die Linux-Distributionen ein primitives
Queuing-System mit den cron.{hourly,daily,weekly} Directories
geschaffen: Jedes dieser Directories wird sequentiell abgearbeitet, aber
die Directories (und alle anderen Crontab-Einträge) parallel. Der Bedarf
nach einem guten Queuing-System ist daher (zumindest für mich) nicht
sonderlich hoch.
hp
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 22:30:18 +0200
Peter J. Holzer schrieb:
> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
> [...]
> Der HP-UX-Cron macht das etwas anders: Er legt die 57 Jobs in eine Queue
> [...]
Sehr interessant.
Ich werde das auf meine TODO-Liste setzen. Konkrete Ideen fehlen mir
allerdings im Moment. ;)
> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
> [...]
> Der HP-UX-Cron macht das etwas anders: Er legt die 57 Jobs in eine Queue
> [...]
Sehr interessant.
Ich werde das auf meine TODO-Liste setzen. Konkrete Ideen fehlen mir
allerdings im Moment. ;)
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 2 Jun 2008 09:17:26 +0000 (UTC)
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
> Peter J. Holzer schrieb:
>> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
>> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
> > [...]
>> Der HP-UX-Cron macht das etwas anders: Er legt die 57 Jobs in eine Queue
> > [...]
>
> Sehr interessant.
>
> Ich werde das auf meine TODO-Liste setzen. Konkrete Ideen fehlen mir
> allerdings im Moment. ;)
Irgendwas gegen Race-Conditions wäre auch gut: Job erst wieder anwerfen,
wenn der alte terminiert. Sich da immer selbst seine Semaphoren zu basteln,
ist mühselig.
gruß,
--
Lutz Frommberger | "Wenn ist das Nunstück git und
| Slotermeyer? Ja! ... Beiherhund
http://www.aussagekraft.de | das Oder die Flipperwaldt
pgp key on request | gersput." - Ernest Scribbler
> Peter J. Holzer schrieb:
>> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
>> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
> > [...]
>> Der HP-UX-Cron macht das etwas anders: Er legt die 57 Jobs in eine Queue
> > [...]
>
> Sehr interessant.
>
> Ich werde das auf meine TODO-Liste setzen. Konkrete Ideen fehlen mir
> allerdings im Moment. ;)
Irgendwas gegen Race-Conditions wäre auch gut: Job erst wieder anwerfen,
wenn der alte terminiert. Sich da immer selbst seine Semaphoren zu basteln,
ist mühselig.
gruß,
--
Lutz Frommberger | "Wenn ist das Nunstück git und
| Slotermeyer? Ja! ... Beiherhund
http://www.aussagekraft.de | das Oder die Flipperwaldt
pgp key on request | gersput." - Ernest Scribbler
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 02 Jun 2008 11:30:46 +0200
Lutz Frommberger <Lutz.Frommberger@gmx.de> writes:
> Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
>> Peter J. Holzer schrieb:
>>> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
>>> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
>> > [...]
>>> Der HP-UX-Cron macht das etwas anders: Er legt die 57 Jobs in eine Queue
>> > [...]
>>
>> Sehr interessant.
>>
>> Ich werde das auf meine TODO-Liste setzen. Konkrete Ideen fehlen mir
>> allerdings im Moment. ;)
>
> Irgendwas gegen Race-Conditions wäre auch gut: Job erst wieder anwerfen,
> wenn der alte terminiert. Sich da immer selbst seine Semaphoren zu basteln,
> ist mühselig.
Das ist aber eigentlich sehr simpel: Alles, was man braucht, ist ein
Komando, das ein 'file lock' fuer ein bestimmtes file 'erwirbt' und
danach seine restlichen Komandozeilenargument an execv verfuettert.
> Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
>> Peter J. Holzer schrieb:
>>> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
>>> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
>> > [...]
>>> Der HP-UX-Cron macht das etwas anders: Er legt die 57 Jobs in eine Queue
>> > [...]
>>
>> Sehr interessant.
>>
>> Ich werde das auf meine TODO-Liste setzen. Konkrete Ideen fehlen mir
>> allerdings im Moment. ;)
>
> Irgendwas gegen Race-Conditions wäre auch gut: Job erst wieder anwerfen,
> wenn der alte terminiert. Sich da immer selbst seine Semaphoren zu basteln,
> ist mühselig.
Das ist aber eigentlich sehr simpel: Alles, was man braucht, ist ein
Komando, das ein 'file lock' fuer ein bestimmtes file 'erwirbt' und
danach seine restlichen Komandozeilenargument an execv verfuettert.
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 3 Jun 2008 18:23:05 +0000 (UTC)
Rainer Weikusat <rweikusat@mssgmbh.com> wrote:
> Das ist aber eigentlich sehr simpel: Alles, was man braucht, ist ein
> Komando, das ein 'file lock' fuer ein bestimmtes file 'erwirbt' und
> danach seine restlichen Komandozeilenargument an execv verfuettert.
Sicher ist das nicht schwer, aber immer wieder... mir wär ein Switch
in der crontab sehr lieb.
gruß,
--
Lutz Frommberger | "Wenn ist das Nunstück git und
| Slotermeyer? Ja! ... Beiherhund
http://www.aussagekraft.de | das Oder die Flipperwaldt
pgp key on request | gersput." - Ernest Scribbler
> Das ist aber eigentlich sehr simpel: Alles, was man braucht, ist ein
> Komando, das ein 'file lock' fuer ein bestimmtes file 'erwirbt' und
> danach seine restlichen Komandozeilenargument an execv verfuettert.
Sicher ist das nicht schwer, aber immer wieder... mir wär ein Switch
in der crontab sehr lieb.
gruß,
--
Lutz Frommberger | "Wenn ist das Nunstück git und
| Slotermeyer? Ja! ... Beiherhund
http://www.aussagekraft.de | das Oder die Flipperwaldt
pgp key on request | gersput." - Ernest Scribbler
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 03 Jun 2008 20:40:24 +0200
Lutz Frommberger <Lutz.Frommberger@gmx.de> writes:
> Rainer Weikusat <rweikusat@mssgmbh.com> wrote:
>> Das ist aber eigentlich sehr simpel: Alles, was man braucht, ist ein
>> Komando, das ein 'file lock' fuer ein bestimmtes file 'erwirbt' und
>> danach seine restlichen Komandozeilenargument an execv verfuettert.
>
> Sicher ist das nicht schwer, aber immer wieder... mir wär ein Switch
> in der crontab sehr lieb.
Wenn man keine zusaetzlichen features braucht, ist das ein
Micro-C-Programm, dass man immer wieder benutzen kann (und auch fuer
aehnliche Aufgaben in anderen Skripten). In der Benutzung sieht das zB
so aus:
LOCK=/var/lock/kdb-sync
nlock -w :$LOCK || exec nlock -w :$LOCK $0 "$@"
Das ueberprueft zuerst, ob das Lock schon im Besitz des Prozesses ist
(kommuniziert ueber eine spezielle environment-Variable) und wenn
nicht fuehrt es das Skript erneut in der oa Weise aus. Alternativ kann
man das natuerlich auch so benutzen:
nlock -w $LOCK /path/to/script
(das -w steht fuer 'write lock', ein shared lock gaebe es mit -r, der
: vor dem Pfad selektiert F_SETLK anstelle von F_SETLKW).
Ich muss gestehen, auch mal einen job scheduler verbrochen zu haben (fuer
die seltsamen Geraete, die mein Arbeitgeber manchmal verkauft) und der
hat wirklich ueberhaupt keine features ausser alle n Sekunden
irgendetwas zu starten (anhand von job-Definitionen in einem file).
Das langt fuer seinen intendierten Zweck aus und es ist wenig (758 SLOC
Zeilen vs 2505 SLOC) simpler Code.
> Rainer Weikusat <rweikusat@mssgmbh.com> wrote:
>> Das ist aber eigentlich sehr simpel: Alles, was man braucht, ist ein
>> Komando, das ein 'file lock' fuer ein bestimmtes file 'erwirbt' und
>> danach seine restlichen Komandozeilenargument an execv verfuettert.
>
> Sicher ist das nicht schwer, aber immer wieder... mir wär ein Switch
> in der crontab sehr lieb.
Wenn man keine zusaetzlichen features braucht, ist das ein
Micro-C-Programm, dass man immer wieder benutzen kann (und auch fuer
aehnliche Aufgaben in anderen Skripten). In der Benutzung sieht das zB
so aus:
LOCK=/var/lock/kdb-sync
nlock -w :$LOCK || exec nlock -w :$LOCK $0 "$@"
Das ueberprueft zuerst, ob das Lock schon im Besitz des Prozesses ist
(kommuniziert ueber eine spezielle environment-Variable) und wenn
nicht fuehrt es das Skript erneut in der oa Weise aus. Alternativ kann
man das natuerlich auch so benutzen:
nlock -w $LOCK /path/to/script
(das -w steht fuer 'write lock', ein shared lock gaebe es mit -r, der
: vor dem Pfad selektiert F_SETLK anstelle von F_SETLKW).
Ich muss gestehen, auch mal einen job scheduler verbrochen zu haben (fuer
die seltsamen Geraete, die mein Arbeitgeber manchmal verkauft) und der
hat wirklich ueberhaupt keine features ausser alle n Sekunden
irgendetwas zu starten (anhand von job-Definitionen in einem file).
Das langt fuer seinen intendierten Zweck aus und es ist wenig (758 SLOC
Zeilen vs 2505 SLOC) simpler Code.
Subject: Re: [anacron]
Date: Wed, 04 Jun 2008 09:13:57 +0200
Lutz Frommberger schrieb:
> Sicher ist das nicht schwer, aber immer wieder... mir wär ein Switch
> in der crontab sehr lieb.
Habs auf die TODO-Liste gesetzt...
> Sicher ist das nicht schwer, aber immer wieder... mir wär ein Switch
> in der crontab sehr lieb.
Habs auf die TODO-Liste gesetzt...
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 02 Jun 2008 13:44:32 +0200
Lutz Frommberger schrieb:
> Irgendwas gegen Race-Conditions wäre auch gut: Job erst wieder anwerfen,
> wenn der alte terminiert. Sich da immer selbst seine Semaphoren zu basteln,
> ist mühselig.
Das ist an sich kein Problem, aber die Frage ist, ab das überhaupt die
Aufgabe eines Schedulers ist?
Wie macht cron oder fcron das?
> Irgendwas gegen Race-Conditions wäre auch gut: Job erst wieder anwerfen,
> wenn der alte terminiert. Sich da immer selbst seine Semaphoren zu basteln,
> ist mühselig.
Das ist an sich kein Problem, aber die Frage ist, ab das überhaupt die
Aufgabe eines Schedulers ist?
Wie macht cron oder fcron das?
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 3 Jun 2008 18:29:07 +0000 (UTC)
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
> Das ist an sich kein Problem, aber die Frage ist, ab das überhaupt die
> Aufgabe eines Schedulers ist?
Gute Frage. Aber warum nicht? "Nur ausführen, wenn schon beendet" klingt
auch nicht so viel anders als "Nur ausführen, wenn schon morgen".
> Wie macht cron oder fcron das?
Nicht.
gruß,
--
Lutz Frommberger | "Wenn ist das Nunstück git und
| Slotermeyer? Ja! ... Beiherhund
http://www.aussagekraft.de | das Oder die Flipperwaldt
pgp key on request | gersput." - Ernest Scribbler
> Das ist an sich kein Problem, aber die Frage ist, ab das überhaupt die
> Aufgabe eines Schedulers ist?
Gute Frage. Aber warum nicht? "Nur ausführen, wenn schon beendet" klingt
auch nicht so viel anders als "Nur ausführen, wenn schon morgen".
> Wie macht cron oder fcron das?
Nicht.
gruß,
--
Lutz Frommberger | "Wenn ist das Nunstück git und
| Slotermeyer? Ja! ... Beiherhund
http://www.aussagekraft.de | das Oder die Flipperwaldt
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Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 3 Jun 2008 19:30:33 +0000 (UTC)
Lutz Frommberger <Lutz.Frommberger@gmx.de> wrote:
> Gute Frage. Aber warum nicht? "Nur ausführen, wenn schon beendet" klingt
> auch nicht so viel anders als "Nur ausführen, wenn schon morgen".
Vor allem ist "zwischen jeder ausführung 10 mins warten" eben robuster.
Vorausgesetzt der Scheduler hat auch ne timeout option.
Gruss
Bernd
> Gute Frage. Aber warum nicht? "Nur ausführen, wenn schon beendet" klingt
> auch nicht so viel anders als "Nur ausführen, wenn schon morgen".
Vor allem ist "zwischen jeder ausführung 10 mins warten" eben robuster.
Vorausgesetzt der Scheduler hat auch ne timeout option.
Gruss
Bernd
Subject: Re: [anacron]
Date: Sat, 7 Jun 2008 21:08:04 +0200
On 2008-06-02 11:44, Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
> Lutz Frommberger schrieb:
>> Irgendwas gegen Race-Conditions wäre auch gut: Job erst wieder anwerfen,
>> wenn der alte terminiert. Sich da immer selbst seine Semaphoren zu basteln,
>> ist mühselig.
>
> Das ist an sich kein Problem, aber die Frage ist, ab das überhaupt die
> Aufgabe eines Schedulers ist?
>
> Wie macht cron oder fcron das?
cron: gar nicht.
fcron: Option "serial" (scheint aber global zu wirken).
hp
> Lutz Frommberger schrieb:
>> Irgendwas gegen Race-Conditions wäre auch gut: Job erst wieder anwerfen,
>> wenn der alte terminiert. Sich da immer selbst seine Semaphoren zu basteln,
>> ist mühselig.
>
> Das ist an sich kein Problem, aber die Frage ist, ab das überhaupt die
> Aufgabe eines Schedulers ist?
>
> Wie macht cron oder fcron das?
cron: gar nicht.
fcron: Option "serial" (scheint aber global zu wirken).
hp
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 23:01:39 +0200
On Tue, May 27 2008, Peter J. Holzer wrote:
> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
0 0 * * * root sleep $(( $RANDOM % ... )); whatever
Viele Grüße
Reiner
--
,,,
(o o)
---ooO-(_)-Ooo--- | PGP key available | http://rsteib.home.pages.de/
> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
0 0 * * * root sleep $(( $RANDOM % ... )); whatever
Viele Grüße
Reiner
--
,,,
(o o)
---ooO-(_)-Ooo--- | PGP key available | http://rsteib.home.pages.de/
Subject: Re: [anacron]
Date: Wed, 28 May 2008 00:13:38 +0200
On 2008-05-27 21:01, Reiner Steib <reinersteib+from-uce@imap.cc> wrote:
> On Tue, May 27 2008, Peter J. Holzer wrote:
>
>> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
>> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
>
> 0 0 * * * root sleep $(( $RANDOM % ... )); whatever
Ja, danke. Den Trick kenne ich seit ungefähr zwanzig Jahren. Ist aber
eine hässliche Krücke, die den gewünschten Effekt nur wahrscheinlich,
aber nicht sicher erreicht. Statt vieler Jobs nur einen einzutragen, der
dann die anderen sequentiell aufruft (wie cron.daily und Konsorten das
machen) ist sicherer und einfacher. Und beides hilft nur, wenn sich alle
daran halten.
hp
> On Tue, May 27 2008, Peter J. Holzer wrote:
>
>> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
>> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
>
> 0 0 * * * root sleep $(( $RANDOM % ... )); whatever
Ja, danke. Den Trick kenne ich seit ungefähr zwanzig Jahren. Ist aber
eine hässliche Krücke, die den gewünschten Effekt nur wahrscheinlich,
aber nicht sicher erreicht. Statt vieler Jobs nur einen einzutragen, der
dann die anderen sequentiell aufruft (wie cron.daily und Konsorten das
machen) ist sicherer und einfacher. Und beides hilft nur, wenn sich alle
daran halten.
hp
Subject: Re: [anacron]
Date: Wed, 28 May 2008 23:39:37 +0200
On Wed, May 28 2008, Peter J. Holzer wrote:
> On 2008-05-27 21:01, Reiner Steib <reinersteib+from-uce@imap.cc> wrote:
>> On Tue, May 27 2008, Peter J. Holzer wrote:
>>> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
>>> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
>>
>> 0 0 * * * root sleep $(( $RANDOM % ... )); whatever
>
> Ja, danke. Den Trick kenne ich seit ungefähr zwanzig Jahren.
Sorry, meine Kristallkugel hat mir das nicht verraten.
> Ist aber eine hässliche Krücke, die den gewünschten Effekt nur
> wahrscheinlich, aber nicht sicher erreicht.
Es erfüllt die Forderung "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr"
[starten] zu 100%.
Viele Grüße
Reiner
--
,,,
(o o)
---ooO-(_)-Ooo--- | PGP key available | http://rsteib.home.pages.de/
> On 2008-05-27 21:01, Reiner Steib <reinersteib+from-uce@imap.cc> wrote:
>> On Tue, May 27 2008, Peter J. Holzer wrote:
>>> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
>>> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
>>
>> 0 0 * * * root sleep $(( $RANDOM % ... )); whatever
>
> Ja, danke. Den Trick kenne ich seit ungefähr zwanzig Jahren.
Sorry, meine Kristallkugel hat mir das nicht verraten.
> Ist aber eine hässliche Krücke, die den gewünschten Effekt nur
> wahrscheinlich, aber nicht sicher erreicht.
Es erfüllt die Forderung "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr"
[starten] zu 100%.
Viele Grüße
Reiner
--
,,,
(o o)
---ooO-(_)-Ooo--- | PGP key available | http://rsteib.home.pages.de/
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 22:01:15 +0000 (UTC)
Hallo Peter,
Peter J. Holzer <hjp-usenet2@hjp.at> schrieb:
> On 2008-05-27 13:44, Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
>> Peter J. Holzer schrieb:
>>> (wxCron anzusehen ist mir zu mühsam. Doku habe ich auf der Website keine
>>> gefunden,
>>
>> Is ja auch noch nicht fertig.
>>
>> > Das müsste schon zusätzliche Features
>>> bieten, wie z.B. vernünftiges Queue-Management)
>>
>> Interessant. Könntest du das bitte näher erleutern - vielleicht kann ich
>> es auf die TODO-Liste setzen.
>
> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
Sowas kann man mit fcron machen.
> Der HP-UX-Cron macht das etwas anders: Er legt die 57 Jobs in eine Queue
> und arbeitet die dann mit konfigurierbarer Parallelität ab. Hat man z.B.
> Parallelität 5 konfiguriert, wird er nur 5 Jobs um Mitternacht starten,
> und jedesmal, wenn einer fertig wird, kommt der nächste dran.
Das geht, glaube ich, auch mit fcron. Die haben sich bestimmt vorher
mal HP‐UX angesehen.
Schöne Grüße, Jörg.
--
Der Hase läuft schneller als der Fuchs,
denn der Hase läuft um sein Leben.
Peter J. Holzer <hjp-usenet2@hjp.at> schrieb:
> On 2008-05-27 13:44, Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
>> Peter J. Holzer schrieb:
>>> (wxCron anzusehen ist mir zu mühsam. Doku habe ich auf der Website keine
>>> gefunden,
>>
>> Is ja auch noch nicht fertig.
>>
>> > Das müsste schon zusätzliche Features
>>> bieten, wie z.B. vernünftiges Queue-Management)
>>
>> Interessant. Könntest du das bitte näher erleutern - vielleicht kann ich
>> es auf die TODO-Liste setzen.
>
> Im Crontab-File kann man nur Zeiten exakt angeben - sowas wie
> "irgendwann zwischen Mitternacht und 8 Uhr" gibt es nicht.
Sowas kann man mit fcron machen.
> Der HP-UX-Cron macht das etwas anders: Er legt die 57 Jobs in eine Queue
> und arbeitet die dann mit konfigurierbarer Parallelität ab. Hat man z.B.
> Parallelität 5 konfiguriert, wird er nur 5 Jobs um Mitternacht starten,
> und jedesmal, wenn einer fertig wird, kommt der nächste dran.
Das geht, glaube ich, auch mit fcron. Die haben sich bestimmt vorher
mal HP‐UX angesehen.
Schöne Grüße, Jörg.
--
Der Hase läuft schneller als der Fuchs,
denn der Hase läuft um sein Leben.
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 26 May 2008 04:51:56 +0000 (UTC)
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
> Also stelle ich fest, das anacron extrem beschränkt ist!?
> Hat das auch irgendwelche Vorteile?
Unter Debian wird es z.b. verwendet um die täglichen Jobs aus
/etc/cron.{daily,weekly,monthly}/ zu schedulen. Dazu wird run-parts (der
helper der alle Scripte eines Verzeichnisses startet) nicht mehr auf einen
festen Zeitpunkt scheduled, sondern eben mittels anachron auf "einmal am
tag".
--anacrontab--
1 5 cron.daily nice run-parts --report /etc/cron.daily
7 10 cron.weekly nice run-parts --report /etc/cron.weekly
@monthly 15 cron.monthly nice run-parts --report /etc/cron.monthly
Das ist deutlich robuster als der Ansatz mit Cron:
# m h dom mon dow user command
17 * * * * root run-parts --report /etc/cron.hourly
25 11 * * * root run-parts --report /etc/cron.daily
47 12 * * 7 root run-parts --report /etc/cron.weekly
52 13 1 * * root run-parts --report /etc/cron.monthly
(Wie man sieht versagt es aber schon bei hourly. Das entspricht zwar der
Unix philosophy (ein tool für jeden job) ist aber lästig dass das nicht auch
in einem Tool vereint gibt - wie z.B. sched)
Grade auf dem Notebook oder bei PCs die man abschaltet sehr wichtig
(wobei ich persoenlich ja Linux auf dem Laptop immer belächle. Auf der
OpenSrcExpo gestern hat sich das auch mal wieder bewahrheitet. Es gab dort
Windows und MacOS das keine Probleme machte mit dem Beamer, und dann waren
da die Vortragenden die Linux benutzten. Ausnahmslos alle haben ewig
gebraucht (und mussten Ihre Kisten rebooten was noch mal ewig dauerte). Aber
jeder wie er will).
Gruss
Bernd
> Also stelle ich fest, das anacron extrem beschränkt ist!?
> Hat das auch irgendwelche Vorteile?
Unter Debian wird es z.b. verwendet um die täglichen Jobs aus
/etc/cron.{daily,weekly,monthly}/ zu schedulen. Dazu wird run-parts (der
helper der alle Scripte eines Verzeichnisses startet) nicht mehr auf einen
festen Zeitpunkt scheduled, sondern eben mittels anachron auf "einmal am
tag".
--anacrontab--
1 5 cron.daily nice run-parts --report /etc/cron.daily
7 10 cron.weekly nice run-parts --report /etc/cron.weekly
@monthly 15 cron.monthly nice run-parts --report /etc/cron.monthly
Das ist deutlich robuster als der Ansatz mit Cron:
# m h dom mon dow user command
17 * * * * root run-parts --report /etc/cron.hourly
25 11 * * * root run-parts --report /etc/cron.daily
47 12 * * 7 root run-parts --report /etc/cron.weekly
52 13 1 * * root run-parts --report /etc/cron.monthly
(Wie man sieht versagt es aber schon bei hourly. Das entspricht zwar der
Unix philosophy (ein tool für jeden job) ist aber lästig dass das nicht auch
in einem Tool vereint gibt - wie z.B. sched)
Grade auf dem Notebook oder bei PCs die man abschaltet sehr wichtig
(wobei ich persoenlich ja Linux auf dem Laptop immer belächle. Auf der
OpenSrcExpo gestern hat sich das auch mal wieder bewahrheitet. Es gab dort
Windows und MacOS das keine Probleme machte mit dem Beamer, und dann waren
da die Vortragenden die Linux benutzten. Ausnahmslos alle haben ewig
gebraucht (und mussten Ihre Kisten rebooten was noch mal ewig dauerte). Aber
jeder wie er will).
Gruss
Bernd
Subject: Re: [anacron]
Date: 26 May 2008 12:48:57 +0200
私の記憶が確かならば, Bernd Eckenfels <ecki@lina.inka.de> wrote:
> (Wie man sieht versagt es aber schon bei hourly. Das entspricht zwar der
> Unix philosophy (ein tool für jeden job) ist aber lästig dass das nicht auch
> in einem Tool vereint gibt - wie z.B. sched)
Gibt es doch. Zusammen mit init, inetd und einer Menge anderem historischen
Ballast kann man auch gleich cron, at und Freunde versenken. Einziger
Wermutstropfen: Man kann nicht einfach die BSD-Lizenz abreißen und eine
Guantanamo Public License draufkleben, weil das Teil von Apple stammt. Wie
ärgerlich aber auch; die haben aus GNUano-Darwin gelernt.
> Aber jeder wie er will).
Nicht ganz. Wenn es sich um Veranstaltungen handelt, auf denen ich kräftig
Eintritt zahlen muß, dann erwarte ich mittlerweile professionelles Auftreten
der Vortragenden. Dazu gehört insbesondere dann auch adäquates Gerät.
Noses.
> (Wie man sieht versagt es aber schon bei hourly. Das entspricht zwar der
> Unix philosophy (ein tool für jeden job) ist aber lästig dass das nicht auch
> in einem Tool vereint gibt - wie z.B. sched)
Gibt es doch. Zusammen mit init, inetd und einer Menge anderem historischen
Ballast kann man auch gleich cron, at und Freunde versenken. Einziger
Wermutstropfen: Man kann nicht einfach die BSD-Lizenz abreißen und eine
Guantanamo Public License draufkleben, weil das Teil von Apple stammt. Wie
ärgerlich aber auch; die haben aus GNUano-Darwin gelernt.
> Aber jeder wie er will).
Nicht ganz. Wenn es sich um Veranstaltungen handelt, auf denen ich kräftig
Eintritt zahlen muß, dann erwarte ich mittlerweile professionelles Auftreten
der Vortragenden. Dazu gehört insbesondere dann auch adäquates Gerät.
Noses.
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 26 May 2008 14:18:07 +0200
Noses <noses.nospam@noses.com> writes:
> Bernd Eckenfels <ecki@lina.inka.de> wrote:
>> (Wie man sieht versagt es aber schon bei hourly. Das entspricht zwar der
>> Unix philosophy (ein tool für jeden job) ist aber lästig dass das nicht auch
>> in einem Tool vereint gibt - wie z.B. sched)
>
> Gibt es doch. Zusammen mit init, inetd und einer Menge anderem historischen
> Ballast kann man auch gleich cron, at und Freunde versenken.
Das Kommando, das Du wohl suchst, heisst 'rm' und nicht 'rant'. Es
befreit Dich zuverlaessig von Dingen, die Du fuer nutzlos haelst, auf
Computer, wo Du es mit entsprechender Berechtigung ausfuehren darfst,
ohne jemand anderen, der gegebenenfalls aus technischen Sachgruenden
anderer Ansicht ist, negativ beeinflussen zu koennen.
> Einziger Wermutstropfen: Man kann nicht einfach die BSD-Lizenz
> abreißen und eine Guantanamo Public License draufkleben, weil das
> Teil von Apple stammt. Wie ärgerlich aber auch; die haben aus
> GNUano-Darwin gelernt.
>
>> Aber jeder wie er will).
>
> Nicht ganz. Wenn es sich um Veranstaltungen handelt, auf denen ich kräftig
> Eintritt zahlen muß, dann erwarte ich mittlerweile professionelles Auftreten
> der Vortragenden.
'Professionell' heisst 'eine Taetigkeit gegen Bezahlung ausueben',
nichts weiter. Auf Deutsch bedeutet Deine Aussage also 'Ich moechte
mir nur Vortraege von Leuten anhoeren, deren Beruf das Vortragen ist'.
Typischerweise werden das standup-comedians oder andere
Alleinunterhalter sein.
> Bernd Eckenfels <ecki@lina.inka.de> wrote:
>> (Wie man sieht versagt es aber schon bei hourly. Das entspricht zwar der
>> Unix philosophy (ein tool für jeden job) ist aber lästig dass das nicht auch
>> in einem Tool vereint gibt - wie z.B. sched)
>
> Gibt es doch. Zusammen mit init, inetd und einer Menge anderem historischen
> Ballast kann man auch gleich cron, at und Freunde versenken.
Das Kommando, das Du wohl suchst, heisst 'rm' und nicht 'rant'. Es
befreit Dich zuverlaessig von Dingen, die Du fuer nutzlos haelst, auf
Computer, wo Du es mit entsprechender Berechtigung ausfuehren darfst,
ohne jemand anderen, der gegebenenfalls aus technischen Sachgruenden
anderer Ansicht ist, negativ beeinflussen zu koennen.
> Einziger Wermutstropfen: Man kann nicht einfach die BSD-Lizenz
> abreißen und eine Guantanamo Public License draufkleben, weil das
> Teil von Apple stammt. Wie ärgerlich aber auch; die haben aus
> GNUano-Darwin gelernt.
>
>> Aber jeder wie er will).
>
> Nicht ganz. Wenn es sich um Veranstaltungen handelt, auf denen ich kräftig
> Eintritt zahlen muß, dann erwarte ich mittlerweile professionelles Auftreten
> der Vortragenden.
'Professionell' heisst 'eine Taetigkeit gegen Bezahlung ausueben',
nichts weiter. Auf Deutsch bedeutet Deine Aussage also 'Ich moechte
mir nur Vortraege von Leuten anhoeren, deren Beruf das Vortragen ist'.
Typischerweise werden das standup-comedians oder andere
Alleinunterhalter sein.
Subject: Re: [anacron]
Date: 26 May 2008 15:50:17 +0200
私の記憶が確かならば, Rainer Weikusat <rweikusat@mssgmbh.com> wrote:
>>> (Wie man sieht versagt es aber schon bei hourly. Das entspricht zwar der
>>> Unix philosophy (ein tool für jeden job) ist aber lästig dass das nicht
>>> auch in einem Tool vereint gibt - wie z.B. sched)
>>
>> Gibt es doch. Zusammen mit init, inetd und einer Menge anderem historischen
>> Ballast kann man auch gleich cron, at und Freunde versenken.
> Das Kommando, das Du wohl suchst, heisst 'rm' und nicht 'rant'.
Hm. Es gibt anscheinend wirklich Leute, bei denen man für Sarkasmus
behindertengerecht markieren muß.
Davon abgesehen: Nur, weil Deine Uhr irgendwann im letzten Jahrtausend
stehengeblieben ist, heißt das nicht, daß andere auch den Fortschritt
eingestellt haben. launchd ist mittlerweile sogar dem Publikumsjoker
<http://de.wikipedia.org/wiki/Launchd> bekannt. Und was das Teil soll,
kannst Du Dir ja bei <http://developer.apple.com/macosx/launchd.html> leicht
verdaulich ansehen.
> Es befreit Dich zuverlaessig von Dingen, die Du fuer nutzlos haeltst
von denen ich weiß, daß sie veraltet sind...
> ohne jemand anderen, der gegebenenfalls aus technischen Sachgruenden
> anderer Ansicht ist,
Dann erzähl mal. Ich höre mir gerne eine gute Lach-und-Sach-Geschichte an.
Besonders, wenn sie von einem Sendungsbewußten mit der Maus kommt.
>>> Aber jeder wie er will).
>> Nicht ganz. Wenn es sich um Veranstaltungen handelt, auf denen ich kräftig
>> Eintritt zahlen muß, dann erwarte ich mittlerweile professionelles Auftreten
>> der Vortragenden.
> 'Professionell' heisst 'eine Taetigkeit gegen Bezahlung ausueben',
Und was heißt dann "profesionelles Auftreten"? Oder kannst Du immer nur ein
Wort zur gleichen Zeit bearbeiten?
> Auf Deutsch bedeutet Deine Aussage also 'Ich moechte mir nur Vortraege von
> Leuten anhoeren, deren Beruf das Vortragen ist'.
Und mit dieser Art von Textinterpretationsfähigkeit hast Du den
Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe überlebt? Wow.
Wie wäre es mit "ich möchte mir, wenn ich schon mein Geld (und meine Zeit!)
dafür herausrücken muß, nur Vorträge von Leuten anhören, die das so gut
machen, daß man ihnen ruhigen Gewissens Geld dafür geben kann".
> Typischerweise werden das standup-comedians oder andere Alleinunterhalter
> sein.
Nur weil Du nicht mehr kennst, heißt das nicht, daß es da nicht noch mehr
geben kann. Drückt der Horizonz da nicht ein wenig an den Schläfen?
Noses.
>>> (Wie man sieht versagt es aber schon bei hourly. Das entspricht zwar der
>>> Unix philosophy (ein tool für jeden job) ist aber lästig dass das nicht
>>> auch in einem Tool vereint gibt - wie z.B. sched)
>>
>> Gibt es doch. Zusammen mit init, inetd und einer Menge anderem historischen
>> Ballast kann man auch gleich cron, at und Freunde versenken.
> Das Kommando, das Du wohl suchst, heisst 'rm' und nicht 'rant'.
Hm. Es gibt anscheinend wirklich Leute, bei denen man für Sarkasmus
behindertengerecht markieren muß.
Davon abgesehen: Nur, weil Deine Uhr irgendwann im letzten Jahrtausend
stehengeblieben ist, heißt das nicht, daß andere auch den Fortschritt
eingestellt haben. launchd ist mittlerweile sogar dem Publikumsjoker
<http://de.wikipedia.org/wiki/Launchd> bekannt. Und was das Teil soll,
kannst Du Dir ja bei <http://developer.apple.com/macosx/launchd.html> leicht
verdaulich ansehen.
> Es befreit Dich zuverlaessig von Dingen, die Du fuer nutzlos haeltst
von denen ich weiß, daß sie veraltet sind...
> ohne jemand anderen, der gegebenenfalls aus technischen Sachgruenden
> anderer Ansicht ist,
Dann erzähl mal. Ich höre mir gerne eine gute Lach-und-Sach-Geschichte an.
Besonders, wenn sie von einem Sendungsbewußten mit der Maus kommt.
>>> Aber jeder wie er will).
>> Nicht ganz. Wenn es sich um Veranstaltungen handelt, auf denen ich kräftig
>> Eintritt zahlen muß, dann erwarte ich mittlerweile professionelles Auftreten
>> der Vortragenden.
> 'Professionell' heisst 'eine Taetigkeit gegen Bezahlung ausueben',
Und was heißt dann "profesionelles Auftreten"? Oder kannst Du immer nur ein
Wort zur gleichen Zeit bearbeiten?
> Auf Deutsch bedeutet Deine Aussage also 'Ich moechte mir nur Vortraege von
> Leuten anhoeren, deren Beruf das Vortragen ist'.
Und mit dieser Art von Textinterpretationsfähigkeit hast Du den
Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe überlebt? Wow.
Wie wäre es mit "ich möchte mir, wenn ich schon mein Geld (und meine Zeit!)
dafür herausrücken muß, nur Vorträge von Leuten anhören, die das so gut
machen, daß man ihnen ruhigen Gewissens Geld dafür geben kann".
> Typischerweise werden das standup-comedians oder andere Alleinunterhalter
> sein.
Nur weil Du nicht mehr kennst, heißt das nicht, daß es da nicht noch mehr
geben kann. Drückt der Horizonz da nicht ein wenig an den Schläfen?
Noses.
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 15:40:36 +0200
On 2008-05-26 13:50, Noses <noses.nospam@noses.com> wrote:
> 私の記憶が確かならば, Rainer Weikusat <rweikusat@mssgmbh.com> wrote:
>> 'Professionell' heisst 'eine Taetigkeit gegen Bezahlung ausueben',
>
> Und was heißt dann "profesionelles Auftreten"?
"Auftreten gegen Bezahlung."
SCNR,
hp
> 私の記憶が確かならば, Rainer Weikusat <rweikusat@mssgmbh.com> wrote:
>> 'Professionell' heisst 'eine Taetigkeit gegen Bezahlung ausueben',
>
> Und was heißt dann "profesionelles Auftreten"?
"Auftreten gegen Bezahlung."
SCNR,
hp
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 15:39:02 +0200
On 2008-05-26 04:51, Bernd Eckenfels <ecki@lina.inka.de> wrote:
> (wobei ich persoenlich ja Linux auf dem Laptop immer belächle.
Ich wüsste nicht, warum ich am Laptop ein weniger bequemes System haben
sollte als am Desktop.
> Auf der OpenSrcExpo gestern hat sich das auch mal wieder bewahrheitet.
> Es gab dort Windows und MacOS das keine Probleme machte mit dem
> Beamer, und dann waren da die Vortragenden die Linux benutzten.
> Ausnahmslos alle haben ewig gebraucht (und mussten Ihre Kisten
> rebooten was noch mal ewig dauerte). Aber jeder wie er will).
Bei der letzten Veranstaltung, auf der ich war, waren es die Mac-User die
ewig brauchten (und sich dann einen Windows- oder Linuxlaptop
ausborgten). Ich habe auch Windowsuser schon verzweifelt mit dem Beamer
kämpfen sehen (und die tendieren schon aus purer Gewohnheit dazu,
jedesmal zu rebooten, wenn irgendwas nicht so funktioniert wie
vorgesehen). Mit meinen Laptops hatte ich da bisher noch selten Probleme.
hp
> (wobei ich persoenlich ja Linux auf dem Laptop immer belächle.
Ich wüsste nicht, warum ich am Laptop ein weniger bequemes System haben
sollte als am Desktop.
> Auf der OpenSrcExpo gestern hat sich das auch mal wieder bewahrheitet.
> Es gab dort Windows und MacOS das keine Probleme machte mit dem
> Beamer, und dann waren da die Vortragenden die Linux benutzten.
> Ausnahmslos alle haben ewig gebraucht (und mussten Ihre Kisten
> rebooten was noch mal ewig dauerte). Aber jeder wie er will).
Bei der letzten Veranstaltung, auf der ich war, waren es die Mac-User die
ewig brauchten (und sich dann einen Windows- oder Linuxlaptop
ausborgten). Ich habe auch Windowsuser schon verzweifelt mit dem Beamer
kämpfen sehen (und die tendieren schon aus purer Gewohnheit dazu,
jedesmal zu rebooten, wenn irgendwas nicht so funktioniert wie
vorgesehen). Mit meinen Laptops hatte ich da bisher noch selten Probleme.
hp
Subject: Re: [anacron]
Date: 27 May 2008 21:36:10 +0200
私の記憶が確かならば, Peter J. Holzer <hjp-usenet2@hjp.at> wrote:
>> (wobei ich persoenlich ja Linux auf dem Laptop immer belächle.
> Ich wüsste nicht, warum ich am Laptop ein weniger bequemes System haben
> sollte als am Desktop.
Gibt es etwas weniger bequemes als Linux? 8-) Sagte ich schon, daß ich
meinen Eee hasse?
> Bei der letzten Veranstaltung, auf der ich war, waren es die Mac-User die
> ewig brauchten
Das dürfte daran gelegen haben, daß irgendwer darauf Linux installiert hat.
Solange das, was man daran anschließt, DDC oder DDC2 spricht, hat man mit
Mac OS 10 gar keine Möglichkeit, irgendetwas zu verbasteln.
Wenn ich allerdings an die regelmäßigen BSD-Clanversammlungen denke, wo
immer noch jemand mit einem alten Klodeckel-iBook auftaucht... *Damit* kann
man in der Tat Probleme bekommen. Schon alleine, weil man nie weiß, ob der
Opa noch einmal aufwacht, wenn man den Sargdeckel öffnet.
Noses.
>> (wobei ich persoenlich ja Linux auf dem Laptop immer belächle.
> Ich wüsste nicht, warum ich am Laptop ein weniger bequemes System haben
> sollte als am Desktop.
Gibt es etwas weniger bequemes als Linux? 8-) Sagte ich schon, daß ich
meinen Eee hasse?
> Bei der letzten Veranstaltung, auf der ich war, waren es die Mac-User die
> ewig brauchten
Das dürfte daran gelegen haben, daß irgendwer darauf Linux installiert hat.
Solange das, was man daran anschließt, DDC oder DDC2 spricht, hat man mit
Mac OS 10 gar keine Möglichkeit, irgendetwas zu verbasteln.
Wenn ich allerdings an die regelmäßigen BSD-Clanversammlungen denke, wo
immer noch jemand mit einem alten Klodeckel-iBook auftaucht... *Damit* kann
man in der Tat Probleme bekommen. Schon alleine, weil man nie weiß, ob der
Opa noch einmal aufwacht, wenn man den Sargdeckel öffnet.
Noses.
Subject: Re: [anacron]
Date: Wed, 28 May 2008 00:04:03 +0200
On 2008-05-27 19:36, Noses <noses.nospam@noses.com> wrote:
> 私の記憶が確かならば, Peter J. Holzer <hjp-usenet2@hjp.at> wrote:
>>> (wobei ich persoenlich ja Linux auf dem Laptop immer belächle.
>
>> Ich wüsste nicht, warum ich am Laptop ein weniger bequemes System haben
>> sollte als am Desktop.
>
> Gibt es etwas weniger bequemes als Linux? 8-)
Windows?
> Sagte ich schon, daß ich meinen Eee hasse?
Kannst ihn mir ja schenken ;-)
>> Bei der letzten Veranstaltung, auf der ich war, waren es die Mac-User die
>> ewig brauchten
>
> Das dürfte daran gelegen haben, daß irgendwer darauf Linux installiert hat.
War bei beiden MacOS X.
> Solange das, was man daran anschließt, DDC oder DDC2 spricht, hat man mit
> Mac OS 10 gar keine Möglichkeit, irgendetwas zu verbasteln.
Nachdem es einer der beiden doch geschafft hat, ein Bild auf den Beamer
zu zaubern, ist es offenbar doch möglich. Und was die Eindeutigkeit von
DDC bzw. DDC2 angeht, so bin ich da nach meinen Scharmützeln mit einem
EIZO S2431W etwas skeptisch geworden.
hp
> 私の記憶が確かならば, Peter J. Holzer <hjp-usenet2@hjp.at> wrote:
>>> (wobei ich persoenlich ja Linux auf dem Laptop immer belächle.
>
>> Ich wüsste nicht, warum ich am Laptop ein weniger bequemes System haben
>> sollte als am Desktop.
>
> Gibt es etwas weniger bequemes als Linux? 8-)
Windows?
> Sagte ich schon, daß ich meinen Eee hasse?
Kannst ihn mir ja schenken ;-)
>> Bei der letzten Veranstaltung, auf der ich war, waren es die Mac-User die
>> ewig brauchten
>
> Das dürfte daran gelegen haben, daß irgendwer darauf Linux installiert hat.
War bei beiden MacOS X.
> Solange das, was man daran anschließt, DDC oder DDC2 spricht, hat man mit
> Mac OS 10 gar keine Möglichkeit, irgendetwas zu verbasteln.
Nachdem es einer der beiden doch geschafft hat, ein Bild auf den Beamer
zu zaubern, ist es offenbar doch möglich. Und was die Eindeutigkeit von
DDC bzw. DDC2 angeht, so bin ich da nach meinen Scharmützeln mit einem
EIZO S2431W etwas skeptisch geworden.
hp
Subject: Re: [anacron]
Date: 29 May 2008 19:33:24 +0200
私の記憶が確かならば, Peter J. Holzer <hjp-usenet2@hjp.at> wrote:
>>>> (wobei ich persoenlich ja Linux auf dem Laptop immer belächle.
>>> Ich wüsste nicht, warum ich am Laptop ein weniger bequemes System haben
>>> sollte als am Desktop.
>> Gibt es etwas weniger bequemes als Linux? 8-)
> Windows?
Hm. Damit habe ich seit Windows 2000 nicht allzuviel Erfahrung (wenn es sich
nicht gerade um Serverbefumelung handelt - und das meiste davon regele ich
per ssh).
>> Sagte ich schon, daß ich meinen Eee hasse?
> Kannst ihn mir ja schenken ;-)
Ich glaube, das Teil würde ich meinen Feinden nicht antun wollen. Das kann
aber auch an meinen Wurstfingern liegen. Ich hate mal ein Flybook der ersten
Serie - das war auch so lahm wie ein kastrierter Kranich, aber es hat
irgendwie ein besseres Gefühl hinterlassen (trotz FreeBSD 8-) ).
>>> Bei der letzten Veranstaltung, auf der ich war, waren es die Mac-User die
>>> ewig brauchten
>> Das dürfte daran gelegen haben, daß irgendwer darauf Linux installiert hat.
> War bei beiden MacOS X.
*seufz* Das bestätigt die These, daß es sich bei diesem Vehikel nicht um ein
"bycicle for the mind" handelt; es ist so gut, daß man es auch als
wheelchair mißbrauchen kann.
>> Solange das, was man daran anschließt, DDC oder DDC2 spricht, hat man mit
>> Mac OS 10 gar keine Möglichkeit, irgendetwas zu verbasteln.
> Nachdem es einer der beiden doch geschafft hat, ein Bild auf den Beamer
> zu zaubern, ist es offenbar doch möglich.
Möglich ist alles; sogar Diogenes glaubte, rechtschaffene Menschen Finden zu
können. Das Problem ist immer die Wahrscheinlichkeit.
> Und was die Eindeutigkeit von DDC bzw. DDC2 angeht, so bin ich da nach
> meinen Scharmützeln mit einem EIZO S2431W etwas skeptisch geworden.
Ich habe hier auch noch einen alten Nokia Riesenmonitor stehen, der mich
(und Matrox) zur Weißglut getrieben hat. Aber das ist Vergangenheit, oder?
Noses.
>>>> (wobei ich persoenlich ja Linux auf dem Laptop immer belächle.
>>> Ich wüsste nicht, warum ich am Laptop ein weniger bequemes System haben
>>> sollte als am Desktop.
>> Gibt es etwas weniger bequemes als Linux? 8-)
> Windows?
Hm. Damit habe ich seit Windows 2000 nicht allzuviel Erfahrung (wenn es sich
nicht gerade um Serverbefumelung handelt - und das meiste davon regele ich
per ssh).
>> Sagte ich schon, daß ich meinen Eee hasse?
> Kannst ihn mir ja schenken ;-)
Ich glaube, das Teil würde ich meinen Feinden nicht antun wollen. Das kann
aber auch an meinen Wurstfingern liegen. Ich hate mal ein Flybook der ersten
Serie - das war auch so lahm wie ein kastrierter Kranich, aber es hat
irgendwie ein besseres Gefühl hinterlassen (trotz FreeBSD 8-) ).
>>> Bei der letzten Veranstaltung, auf der ich war, waren es die Mac-User die
>>> ewig brauchten
>> Das dürfte daran gelegen haben, daß irgendwer darauf Linux installiert hat.
> War bei beiden MacOS X.
*seufz* Das bestätigt die These, daß es sich bei diesem Vehikel nicht um ein
"bycicle for the mind" handelt; es ist so gut, daß man es auch als
wheelchair mißbrauchen kann.
>> Solange das, was man daran anschließt, DDC oder DDC2 spricht, hat man mit
>> Mac OS 10 gar keine Möglichkeit, irgendetwas zu verbasteln.
> Nachdem es einer der beiden doch geschafft hat, ein Bild auf den Beamer
> zu zaubern, ist es offenbar doch möglich.
Möglich ist alles; sogar Diogenes glaubte, rechtschaffene Menschen Finden zu
können. Das Problem ist immer die Wahrscheinlichkeit.
> Und was die Eindeutigkeit von DDC bzw. DDC2 angeht, so bin ich da nach
> meinen Scharmützeln mit einem EIZO S2431W etwas skeptisch geworden.
Ich habe hier auch noch einen alten Nokia Riesenmonitor stehen, der mich
(und Matrox) zur Weißglut getrieben hat. Aber das ist Vergangenheit, oder?
Noses.
Subject: Re: [anacron]
Date: Fri, 30 May 2008 16:48:41 +0200
On 2008-05-29 17:33, Noses <noses.nospam@noses.com> wrote:
> 私の記憶が確かならば, Peter J. Holzer <hjp-usenet2@hjp.at> wrote:
>> Und was die Eindeutigkeit von DDC bzw. DDC2 angeht, so bin ich da nach
>> meinen Scharmützeln mit einem EIZO S2431W etwas skeptisch geworden.
>
> Ich habe hier auch noch einen alten Nokia Riesenmonitor stehen, der mich
> (und Matrox) zur Weißglut getrieben hat. Aber das ist Vergangenheit, oder?
Der S2431W ist ziemlich neu (so ein 24" TFT-Schirm mit 1920x1200
Auflösung). Der x.org Intel-Treiber erkennt den auch und liest die
Timing-Informationen. Aber das Signal, das er dann generiert, wird vom
Monitor als 1920x1202 interpretiert, was irgendwie nicht so ganz ideal
ist. Kann natürlich ein Bug[1] im Intel-Treiber sein, kann aber auch sein,
dass der Monitor schlicht falsche Timing-Information liefert. Diversen
anderen Bugreports entnehme ich, dass das gar nicht so selten ist, dass
man für bestimmte Monitormodelle die Informationen, die der Monitor
selbst liefert, ignorieren muss.
Für Windows-User ist es egal, die kriegen eh einen Treiber auf CD
mitgeliefert und erwarten wahrscheinlich gar nicht, dass ein Monitor
auch ohne speziellen Treiber ein scharfes Bild liefert.
hp
[1] Aber auch wenn es ein Bug ist, zeigt das, dass die
Timing-Information, die vom Monitor kommt, offenbar nicht ganz
simpel zu interpretieren ist.
> 私の記憶が確かならば, Peter J. Holzer <hjp-usenet2@hjp.at> wrote:
>> Und was die Eindeutigkeit von DDC bzw. DDC2 angeht, so bin ich da nach
>> meinen Scharmützeln mit einem EIZO S2431W etwas skeptisch geworden.
>
> Ich habe hier auch noch einen alten Nokia Riesenmonitor stehen, der mich
> (und Matrox) zur Weißglut getrieben hat. Aber das ist Vergangenheit, oder?
Der S2431W ist ziemlich neu (so ein 24" TFT-Schirm mit 1920x1200
Auflösung). Der x.org Intel-Treiber erkennt den auch und liest die
Timing-Informationen. Aber das Signal, das er dann generiert, wird vom
Monitor als 1920x1202 interpretiert, was irgendwie nicht so ganz ideal
ist. Kann natürlich ein Bug[1] im Intel-Treiber sein, kann aber auch sein,
dass der Monitor schlicht falsche Timing-Information liefert. Diversen
anderen Bugreports entnehme ich, dass das gar nicht so selten ist, dass
man für bestimmte Monitormodelle die Informationen, die der Monitor
selbst liefert, ignorieren muss.
Für Windows-User ist es egal, die kriegen eh einen Treiber auf CD
mitgeliefert und erwarten wahrscheinlich gar nicht, dass ein Monitor
auch ohne speziellen Treiber ein scharfes Bild liefert.
hp
[1] Aber auch wenn es ein Bug ist, zeigt das, dass die
Timing-Information, die vom Monitor kommt, offenbar nicht ganz
simpel zu interpretieren ist.
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 26 May 2008 06:22:10 +0000 (UTC)
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de>:
> Also stelle ich fest, das anacron extrem beschränkt ist!?
Nein. Es macht genau das, wofuer es gedacht ist.
> Hat das auch irgendwelche Vorteile?
Ja.
> Das anacron auch Jobs "periodisch" ausführen kann, wenn eine Maschine
> nicht rund um die Uhr läuft ist kein Vorteil, sondern im speziellen Fall
> von anacron ein nur halbherzig implementiertes feauter.
Wenn eine Maschine rund um die Uhr laeuft, ist anacron ueberfluessig.
Dann nimmt man cron.
> Bitte korrigiert mich...!
Kann es sein, dass du anacron mit cron verwechselst?
> Also stelle ich fest, das anacron extrem beschränkt ist!?
Nein. Es macht genau das, wofuer es gedacht ist.
> Hat das auch irgendwelche Vorteile?
Ja.
> Das anacron auch Jobs "periodisch" ausführen kann, wenn eine Maschine
> nicht rund um die Uhr läuft ist kein Vorteil, sondern im speziellen Fall
> von anacron ein nur halbherzig implementiertes feauter.
Wenn eine Maschine rund um die Uhr laeuft, ist anacron ueberfluessig.
Dann nimmt man cron.
> Bitte korrigiert mich...!
Kann es sein, dass du anacron mit cron verwechselst?
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 26 May 2008 20:10:08 +0200
Christian Buhtz wrote:
> Also stelle ich fest, das anacron extrem beschränkt ist!?
Möglicherweise suchst Du fcron: http://fcron.free.fr/
Michael
> Also stelle ich fest, das anacron extrem beschränkt ist!?
Möglicherweise suchst Du fcron: http://fcron.free.fr/
Michael
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 26 May 2008 20:46:39 +0200
Michael Mauch schrieb:
> Möglicherweise suchst Du fcron: http://fcron.free.fr/
Schon gefunden. Aber auch dies erfüllt meine Anforderungen nicht
vollständig (aber fast).
Daher baue ich gerade: <http://wxcron.berlios.de>
> Möglicherweise suchst Du fcron: http://fcron.free.fr/
Schon gefunden. Aber auch dies erfüllt meine Anforderungen nicht
vollständig (aber fast).
Daher baue ich gerade: <http://wxcron.berlios.de>
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 26 May 2008 20:24:27 +0000 (UTC)
Hallo Christian,
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Michael Mauch schrieb:
>> Möglicherweise suchst Du fcron: http://fcron.free.fr/
>
> Schon gefunden. Aber auch dies erfüllt meine Anforderungen nicht
> vollständig (aber fast).
Welche Deiner Anforderungen wurde nochmal nicht erfüllt? Erfüllt wxcron
diese denn?
Schöne Grüße, Jörg.
--
Der kommt den Göttern am nächsten, der auch dann schweigen kann,
wenn er im Recht ist. (Cato; 234–149 v. Chr.)
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Michael Mauch schrieb:
>> Möglicherweise suchst Du fcron: http://fcron.free.fr/
>
> Schon gefunden. Aber auch dies erfüllt meine Anforderungen nicht
> vollständig (aber fast).
Welche Deiner Anforderungen wurde nochmal nicht erfüllt? Erfüllt wxcron
diese denn?
Schöne Grüße, Jörg.
--
Der kommt den Göttern am nächsten, der auch dann schweigen kann,
wenn er im Recht ist. (Cato; 234–149 v. Chr.)
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 09:53:58 +0200
Jörg Sommer schrieb:
> Welche Deiner Anforderungen wurde nochmal nicht erfüllt? Erfüllt wxcron
> diese denn?
Von der Funktionalität her scheint fcron meine Anforderungen
einigermaßen zu erfüllen.
Aber es fehlt einiges.
- Fcron ist nur als source zu bekommen. Es gibt keine vorgebauten
binaries für die verschiedenen Systeme und Architekturen.
- Hier stellt sich auch die Frage auf welchen System läuft fcron
überhaupt? In wie weit ist es plattformunabhängig?
- Es ist unwartbarer C-Code und somit nicht modifizierbar.
- Usability und Ergonomie scheinen Fremdwörter für die Maintainer zu sein.
WxCron erfüllt meine (und hoffentlich weitestmöglich die der
Allgemeinheit) Ansprüche an Plattformunabhängigkeit (100%!), Ergonomie
und Wartbarkeit, weil ich es selbst schreibe.
> Welche Deiner Anforderungen wurde nochmal nicht erfüllt? Erfüllt wxcron
> diese denn?
Von der Funktionalität her scheint fcron meine Anforderungen
einigermaßen zu erfüllen.
Aber es fehlt einiges.
- Fcron ist nur als source zu bekommen. Es gibt keine vorgebauten
binaries für die verschiedenen Systeme und Architekturen.
- Hier stellt sich auch die Frage auf welchen System läuft fcron
überhaupt? In wie weit ist es plattformunabhängig?
- Es ist unwartbarer C-Code und somit nicht modifizierbar.
- Usability und Ergonomie scheinen Fremdwörter für die Maintainer zu sein.
WxCron erfüllt meine (und hoffentlich weitestmöglich die der
Allgemeinheit) Ansprüche an Plattformunabhängigkeit (100%!), Ergonomie
und Wartbarkeit, weil ich es selbst schreibe.
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 11:34:43 +0200
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> writes:
> Jörg Sommer schrieb:
>> Welche Deiner Anforderungen wurde nochmal nicht erfüllt? Erfüllt wxcron
>> diese denn?
>
> Von der Funktionalität her scheint fcron meine Anforderungen
> einigermaßen zu erfüllen.
>
> Aber es fehlt einiges.
> - Fcron ist nur als source zu bekommen. Es gibt keine vorgebauten
> binaries für die verschiedenen Systeme und Architekturen.
Das ist aber nun wirklich keine Eigenschaft des Programms.
> - Hier stellt sich auch die Frage auf welchen System läuft fcron
> überhaupt? In wie weit ist es plattformunabhängig?
Fcron should work on every POSIX system, but it has been developed on Linux.
Fcron has been reported to work correctly on:
* Mandrake
* Debian
* Gentoo
* LFS (take a look at the Beyond LFS book to find the installation informations)
* Slackware
* Darwin/MacOS-X
* FreeBSD 4.2
* OpenBSD 2.8
* NetBSD 2.0
* Solaris 8
* HP-UX 11.11
* AIX (fcron 3.0.3)
http://fcron.free.fr/description.php#requirements
> - Es ist unwartbarer C-Code und somit nicht modifizierbar.
"Schoenheit liegt im Auge des Betrachters" :->. Der Code (kursorisch
gelesen) enthaelt den ganzen ueblichen Unsinn (calloc, free-on-exit,
pidfile-locking usf) und enthaelt nichts, was seinem Verfasser
besondere Genialitaet bescheinigen wuerde (aber wozu auch) ist aber
durchschnittlich gradlinig und einigermassen sinnvoll strukturiert.
Da gibt es jedenfalls deutlich schlimmeres.
Bezugnehmend auf die wxCron 'project page', laege es im Bereich des
Moeglichen, dass es Dir eher daran zu tun sein koennte, 'cron in C++'
zu haben, aehnlich wie ja auch 'Java-Leute' anscheinend alles in Java
reimplementieren muessen, was es eigentlich schon gibt?
> - Usability und Ergonomie scheinen Fremdwörter für die Maintainer zu
> sein.
Das heisst wenig als das der fcron-Urheber diesbezueglich andere
Ansichten hat, als Du.
> WxCron erfüllt meine (und hoffentlich weitestmöglich die der
> Allgemeinheit) Ansprüche an Plattformunabhängigkeit (100%!), Ergonomie
> und Wartbarkeit, weil ich es selbst schreibe.
'100% platformunabhaengig' heisst fuer C++ (und C): Benutzt unkritisch
alles, was sich im Laufe der Jahrzehnte als Sediment im Bereich der
jeweiligen Standardbibliotheken abgelagert hat. Das halte ich eher
fuer einen Nachteil, quasi 'funktioniert ueberall irgendwie aber
nirgends gut'.
> Jörg Sommer schrieb:
>> Welche Deiner Anforderungen wurde nochmal nicht erfüllt? Erfüllt wxcron
>> diese denn?
>
> Von der Funktionalität her scheint fcron meine Anforderungen
> einigermaßen zu erfüllen.
>
> Aber es fehlt einiges.
> - Fcron ist nur als source zu bekommen. Es gibt keine vorgebauten
> binaries für die verschiedenen Systeme und Architekturen.
Das ist aber nun wirklich keine Eigenschaft des Programms.
> - Hier stellt sich auch die Frage auf welchen System läuft fcron
> überhaupt? In wie weit ist es plattformunabhängig?
Fcron should work on every POSIX system, but it has been developed on Linux.
Fcron has been reported to work correctly on:
* Mandrake
* Debian
* Gentoo
* LFS (take a look at the Beyond LFS book to find the installation informations)
* Slackware
* Darwin/MacOS-X
* FreeBSD 4.2
* OpenBSD 2.8
* NetBSD 2.0
* Solaris 8
* HP-UX 11.11
* AIX (fcron 3.0.3)
http://fcron.free.fr/description.php#requirements
> - Es ist unwartbarer C-Code und somit nicht modifizierbar.
"Schoenheit liegt im Auge des Betrachters" :->. Der Code (kursorisch
gelesen) enthaelt den ganzen ueblichen Unsinn (calloc, free-on-exit,
pidfile-locking usf) und enthaelt nichts, was seinem Verfasser
besondere Genialitaet bescheinigen wuerde (aber wozu auch) ist aber
durchschnittlich gradlinig und einigermassen sinnvoll strukturiert.
Da gibt es jedenfalls deutlich schlimmeres.
Bezugnehmend auf die wxCron 'project page', laege es im Bereich des
Moeglichen, dass es Dir eher daran zu tun sein koennte, 'cron in C++'
zu haben, aehnlich wie ja auch 'Java-Leute' anscheinend alles in Java
reimplementieren muessen, was es eigentlich schon gibt?
> - Usability und Ergonomie scheinen Fremdwörter für die Maintainer zu
> sein.
Das heisst wenig als das der fcron-Urheber diesbezueglich andere
Ansichten hat, als Du.
> WxCron erfüllt meine (und hoffentlich weitestmöglich die der
> Allgemeinheit) Ansprüche an Plattformunabhängigkeit (100%!), Ergonomie
> und Wartbarkeit, weil ich es selbst schreibe.
'100% platformunabhaengig' heisst fuer C++ (und C): Benutzt unkritisch
alles, was sich im Laufe der Jahrzehnte als Sediment im Bereich der
jeweiligen Standardbibliotheken abgelagert hat. Das halte ich eher
fuer einen Nachteil, quasi 'funktioniert ueberall irgendwie aber
nirgends gut'.
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 11:35:19 +0200
Rainer Weikusat schrieb:
>> Aber es fehlt einiges.
>> - Fcron ist nur als source zu bekommen. Es gibt keine vorgebauten
>> binaries für die verschiedenen Systeme und Architekturen.
>
> Das ist aber nun wirklich keine Eigenschaft des Programms.
Wirkt sich aber deutlich auf den User aus! ;)
> Fcron should work on every POSIX system, but it has been developed on Linux.
> Fcron has been reported to work correctly on:
Alles unixoide Systeme für die es wie gesagt auch keine binaries gibt.
Nichts gegen unixoide Systeme, aber das ist eben nur ein Teil der Systeme.
>> - Es ist unwartbarer C-Code und somit nicht modifizierbar.
>
> "Schoenheit liegt im Auge des Betrachters"
Ok, dann sag ich mal, es ist nicht objektorientiert und daher für mich
sehr schwer zu verstehen. Klar ist C an sich simpler, aber Code ist (für
mich) schwerer zu verstehen, wenn er nicht OO ist.
> Bezugnehmend auf die wxCron 'project page', laege es im Bereich des
> Moeglichen, dass es Dir eher daran zu tun sein koennte, 'cron in C++'
> zu haben
Das Problem sollte objektorientiert abgebildet werden, ja.
> '100% platformunabhaengig' heisst fuer C++ (und C)
Die Plattformunabhängigkeit wird hier durch wxWidgets erreicht. Das hat
weniger mit C++ an sich zu tun.
>> Aber es fehlt einiges.
>> - Fcron ist nur als source zu bekommen. Es gibt keine vorgebauten
>> binaries für die verschiedenen Systeme und Architekturen.
>
> Das ist aber nun wirklich keine Eigenschaft des Programms.
Wirkt sich aber deutlich auf den User aus! ;)
> Fcron should work on every POSIX system, but it has been developed on Linux.
> Fcron has been reported to work correctly on:
Alles unixoide Systeme für die es wie gesagt auch keine binaries gibt.
Nichts gegen unixoide Systeme, aber das ist eben nur ein Teil der Systeme.
>> - Es ist unwartbarer C-Code und somit nicht modifizierbar.
>
> "Schoenheit liegt im Auge des Betrachters"
Ok, dann sag ich mal, es ist nicht objektorientiert und daher für mich
sehr schwer zu verstehen. Klar ist C an sich simpler, aber Code ist (für
mich) schwerer zu verstehen, wenn er nicht OO ist.
> Bezugnehmend auf die wxCron 'project page', laege es im Bereich des
> Moeglichen, dass es Dir eher daran zu tun sein koennte, 'cron in C++'
> zu haben
Das Problem sollte objektorientiert abgebildet werden, ja.
> '100% platformunabhaengig' heisst fuer C++ (und C)
Die Plattformunabhängigkeit wird hier durch wxWidgets erreicht. Das hat
weniger mit C++ an sich zu tun.
Subject: Re: [anacron]
Date: 27 May 2008 14:42:41 +0200
* Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Die Plattformunabhängigkeit wird hier durch wxWidgets erreicht.
Das heißt, ohne GUI läuft gar nichts? Dann dürfte der Benutzerkreis
Deines cron-Derivats sehr überschaubar bleiben. ;-)
Gruß, Heiko
> Die Plattformunabhängigkeit wird hier durch wxWidgets erreicht.
Das heißt, ohne GUI läuft gar nichts? Dann dürfte der Benutzerkreis
Deines cron-Derivats sehr überschaubar bleiben. ;-)
Gruß, Heiko
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 15:45:46 +0200
Heiko Schlenker schrieb:
> Das heißt, ohne GUI läuft gar nichts? Dann dürfte der Benutzerkreis
> Deines cron-Derivats sehr überschaubar bleiben. ;-)
Wer sagt was von GUI. Die braucht da keiner!
wxWidgets kann mehr als nur bunte Fenster malen.
> Das heißt, ohne GUI läuft gar nichts? Dann dürfte der Benutzerkreis
> Deines cron-Derivats sehr überschaubar bleiben. ;-)
Wer sagt was von GUI. Die braucht da keiner!
wxWidgets kann mehr als nur bunte Fenster malen.
Subject: Re: [anacron]
Date: 28 May 2008 00:58:01 +0200
* Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Das heißt, ohne GUI läuft gar nichts? Dann dürfte der Benutzerkreis
>> Deines cron-Derivats sehr überschaubar bleiben. ;-)
>
> Wer sagt was von GUI.
Die wxWidgets-Entwickler, die es als 'cross-platform GUI toolkit'
oder so bezeichnen. :-) Implementierungen für unixoide Systeme
scheinen zwingend X11 zu benötigen. X11 ist aber in Hinsicht auf die
Funktionalität eines cron-Derivats schlicht überflüssig.
Gruß, Heiko
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Das heißt, ohne GUI läuft gar nichts? Dann dürfte der Benutzerkreis
>> Deines cron-Derivats sehr überschaubar bleiben. ;-)
>
> Wer sagt was von GUI.
Die wxWidgets-Entwickler, die es als 'cross-platform GUI toolkit'
oder so bezeichnen. :-) Implementierungen für unixoide Systeme
scheinen zwingend X11 zu benötigen. X11 ist aber in Hinsicht auf die
Funktionalität eines cron-Derivats schlicht überflüssig.
Gruß, Heiko
Subject: Re: [anacron]
Date: Wed, 28 May 2008 07:26:21 +0200
Heiko Schlenker schrieb:
> Die wxWidgets-Entwickler, die es als 'cross-platform GUI toolkit'
> oder so bezeichnen. :-) Implementierungen für unixoide Systeme
> scheinen zwingend X11 zu benötigen.
Nicht zwingend! wx läßt sich auch ohne GUI bauen.
> Die wxWidgets-Entwickler, die es als 'cross-platform GUI toolkit'
> oder so bezeichnen. :-) Implementierungen für unixoide Systeme
> scheinen zwingend X11 zu benötigen.
Nicht zwingend! wx läßt sich auch ohne GUI bauen.
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 08:53:09 +0000 (UTC)
Hallo Christian,
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Jörg Sommer schrieb:
>> Welche Deiner Anforderungen wurde nochmal nicht erfüllt? Erfüllt wxcron
>> diese denn?
>
> WxCron erfüllt meine (und hoffentlich weitestmöglich die der
> Allgemeinheit) Ansprüche an Plattformunabhängigkeit (100%!), Ergonomie
> und Wartbarkeit, weil ich es selbst schreibe.
Ahh, bauen bedeutete also wirklich erst schreiben und nicht irgendwie
übersetzen/compilieren.
Schöne Grüße, Jörg.
--
Dein Gesicht wird dir geschenkt. Lächeln musst du selber! (Inga Hermann)
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Jörg Sommer schrieb:
>> Welche Deiner Anforderungen wurde nochmal nicht erfüllt? Erfüllt wxcron
>> diese denn?
>
> WxCron erfüllt meine (und hoffentlich weitestmöglich die der
> Allgemeinheit) Ansprüche an Plattformunabhängigkeit (100%!), Ergonomie
> und Wartbarkeit, weil ich es selbst schreibe.
Ahh, bauen bedeutete also wirklich erst schreiben und nicht irgendwie
übersetzen/compilieren.
Schöne Grüße, Jörg.
--
Dein Gesicht wird dir geschenkt. Lächeln musst du selber! (Inga Hermann)
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 12:51:02 +0200
Jörg Sommer schrieb:
> Ahh, bauen bedeutete also wirklich erst schreiben und nicht irgendwie
> übersetzen/compilieren.
Ja, ich hatte fcron wirklich für einen Fork anvisiert, aber wie gesagt,
ist der Code für mich wenig eingängig.
> Ahh, bauen bedeutete also wirklich erst schreiben und nicht irgendwie
> übersetzen/compilieren.
Ja, ich hatte fcron wirklich für einen Fork anvisiert, aber wie gesagt,
ist der Code für mich wenig eingängig.
Subject: Re: [anacron]
Date: 27 May 2008 14:39:10 +0200
* Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Von der Funktionalität her scheint fcron meine Anforderungen
> einigermaßen zu erfüllen.
>
> Aber es fehlt einiges.
> - Fcron ist nur als source zu bekommen. Es gibt keine vorgebauten
> binaries für die verschiedenen Systeme und Architekturen.
Falsch. Ein Gegenbeispiel: <http://packages.debian.org/fcron>
> - Hier stellt sich auch die Frage auf welchen System läuft fcron
> überhaupt? In wie weit ist es plattformunabhängig?
Das steht auf der frcon-Website. Siehe:
<http://fcron.free.fr/description.php>, Abschnitt 'Requirements'
> - Es ist unwartbarer C-Code und somit nicht modifizierbar.
Wie bitte?
> - Usability und Ergonomie scheinen Fremdwörter für die Maintainer zu sein.
Deine Postings erwecken den Eindruck, dass Du nicht qualifiziert
bist, das zu beurteilen. :->
Lesetipps:
<http://sites.inka.de/mips/unix/unixphil.html>
<http://www.linuxlots.com/~dunne/unix-philosophy.html>
<http://www.thinkware.se/cgi-bin/thinki.cgi/UnixPhilosophy>
<http://www.insecure.org/stf/scoville_unix_as_literature.txt>
<http://www.stephanmaus.de/open-source.htm>
<http://www.suse.de/~garloff/Writings/anders/>
<http://osnews.com/story.php?news_id=6282>
<http://linux.oreillynet.com/pub/a/linux/2001/11/15/learnunixos.html>
Gruß, Heiko
> Von der Funktionalität her scheint fcron meine Anforderungen
> einigermaßen zu erfüllen.
>
> Aber es fehlt einiges.
> - Fcron ist nur als source zu bekommen. Es gibt keine vorgebauten
> binaries für die verschiedenen Systeme und Architekturen.
Falsch. Ein Gegenbeispiel: <http://packages.debian.org/fcron>
> - Hier stellt sich auch die Frage auf welchen System läuft fcron
> überhaupt? In wie weit ist es plattformunabhängig?
Das steht auf der frcon-Website. Siehe:
<http://fcron.free.fr/description.php>, Abschnitt 'Requirements'
> - Es ist unwartbarer C-Code und somit nicht modifizierbar.
Wie bitte?
> - Usability und Ergonomie scheinen Fremdwörter für die Maintainer zu sein.
Deine Postings erwecken den Eindruck, dass Du nicht qualifiziert
bist, das zu beurteilen. :->
Lesetipps:
<http://sites.inka.de/mips/unix/unixphil.html>
<http://www.linuxlots.com/~dunne/unix-philosophy.html>
<http://www.thinkware.se/cgi-bin/thinki.cgi/UnixPhilosophy>
<http://www.insecure.org/stf/scoville_unix_as_literature.txt>
<http://www.stephanmaus.de/open-source.htm>
<http://www.suse.de/~garloff/Writings/anders/>
<http://osnews.com/story.php?news_id=6282>
<http://linux.oreillynet.com/pub/a/linux/2001/11/15/learnunixos.html>
Gruß, Heiko
Subject: Re: [anacron]
Date: Tue, 27 May 2008 15:51:05 +0200
Heiko Schlenker schrieb:
> Falsch. Ein Gegenbeispiel: <http://packages.debian.org/fcron>
Wo ist mein "Package" für Win32?
>> - Usability und Ergonomie scheinen Fremdwörter für die Maintainer zu sein.
>
> Deine Postings erwecken den Eindruck, dass Du nicht qualifiziert
> bist, das zu beurteilen. :->
Mir ist die besondere Art und Weise, wie ein unix-user sein System
benutzt bewußt. Das meine ich auch völlig wertfrei!
Aber Oma von Nebenan oder die technikängstliche Freundin, benutzen ein
System anders. Ich bezog mich auf diese Art der Ergnomie und Usability.
Anwendungsfall?
WxCron wird beispielsweise als Scheduler für eine Backupsoftware eingesetzt.
> Falsch. Ein Gegenbeispiel: <http://packages.debian.org/fcron>
Wo ist mein "Package" für Win32?
>> - Usability und Ergonomie scheinen Fremdwörter für die Maintainer zu sein.
>
> Deine Postings erwecken den Eindruck, dass Du nicht qualifiziert
> bist, das zu beurteilen. :->
Mir ist die besondere Art und Weise, wie ein unix-user sein System
benutzt bewußt. Das meine ich auch völlig wertfrei!
Aber Oma von Nebenan oder die technikängstliche Freundin, benutzen ein
System anders. Ich bezog mich auf diese Art der Ergnomie und Usability.
Anwendungsfall?
WxCron wird beispielsweise als Scheduler für eine Backupsoftware eingesetzt.
Subject: Re: [anacron]
Date: 28 May 2008 00:48:11 +0200
* Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Falsch. Ein Gegenbeispiel: <http://packages.debian.org/fcron>
>
> Wo ist mein "Package" für Win32?
Äh, wir sind hier in der de.comp.os.unix-Hierarchie. ;-)
> Aber Oma von Nebenan oder die technikängstliche Freundin, benutzen
> ein System anders. Ich bezog mich auf diese Art der Ergnomie und
> Usability.
Es dürfte diverse cron-Frontends mit einer graphischen
Benutzungsöberfläche geben.
Falls Deine Oma oder Deine technikängstliche Freundin mit unixoiden
Systemen nichts anfangen können, dann wäre es unklug, ihnen ein
solches System aufzwingen zu wollen.
> Anwendungsfall?
> WxCron wird beispielsweise als Scheduler für eine Backupsoftware eingesetzt.
Cron könnte das nicht? Das wäre in der Tat ein Mehrwert, also ein
Punkt, der für wxcron spräche.
Gruß, Heiko
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Falsch. Ein Gegenbeispiel: <http://packages.debian.org/fcron>
>
> Wo ist mein "Package" für Win32?
Äh, wir sind hier in der de.comp.os.unix-Hierarchie. ;-)
> Aber Oma von Nebenan oder die technikängstliche Freundin, benutzen
> ein System anders. Ich bezog mich auf diese Art der Ergnomie und
> Usability.
Es dürfte diverse cron-Frontends mit einer graphischen
Benutzungsöberfläche geben.
Falls Deine Oma oder Deine technikängstliche Freundin mit unixoiden
Systemen nichts anfangen können, dann wäre es unklug, ihnen ein
solches System aufzwingen zu wollen.
> Anwendungsfall?
> WxCron wird beispielsweise als Scheduler für eine Backupsoftware eingesetzt.
Cron könnte das nicht? Das wäre in der Tat ein Mehrwert, also ein
Punkt, der für wxcron spräche.
Gruß, Heiko
Subject: Re: [anacron]
Date: Wed, 28 May 2008 07:28:21 +0200
Heiko Schlenker schrieb:
>> Anwendungsfall?
>> WxCron wird beispielsweise als Scheduler für eine Backupsoftware eingesetzt.
>
> Cron könnte das nicht? Das wäre in der Tat ein Mehrwert, also ein
> Punkt, der für wxcron spräche.
Jedes cron-artige System könnte als Scheduler für die besagte
Backupsoftware verwendet werden. Genau darum geht es: Der Scheduler ist
bei Bedarf austauschbar, nur das mein wxCron eben ergonomischer ist,
weil man ihn nicht sieht und nicht anfassen muß (auch keine crontab!).
>> Anwendungsfall?
>> WxCron wird beispielsweise als Scheduler für eine Backupsoftware eingesetzt.
>
> Cron könnte das nicht? Das wäre in der Tat ein Mehrwert, also ein
> Punkt, der für wxcron spräche.
Jedes cron-artige System könnte als Scheduler für die besagte
Backupsoftware verwendet werden. Genau darum geht es: Der Scheduler ist
bei Bedarf austauschbar, nur das mein wxCron eben ergonomischer ist,
weil man ihn nicht sieht und nicht anfassen muß (auch keine crontab!).
Subject: Re: [anacron]
Date: 28 May 2008 13:35:27 +0200
* Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Heiko Schlenker schrieb:
>>> Anwendungsfall?
>>> WxCron wird beispielsweise als Scheduler für eine Backupsoftware eingesetzt.
>>
>> Cron könnte das nicht? Das wäre in der Tat ein Mehrwert, also ein
>> Punkt, der für wxcron spräche.
>
> Jedes cron-artige System könnte als Scheduler für die besagte
> Backupsoftware verwendet werden. Genau darum geht es: Der Scheduler
> ist bei Bedarf austauschbar, nur das mein wxCron eben ergonomischer
> ist, weil man ihn nicht sieht und nicht anfassen muß (auch keine
> crontab!).
Hm, statt das Rad (cron) neu zu erfinden[1], wäre es vielleicht
besser, "bloß" ein "ergonomisches" cron-Konfigurationswerkzeug zu
schreiben, das von "komplexen" Dingen vom Schlage eines crontab
abstrahiert. 'One job, one tool' halt: Das Einplanen erledigt cron,
für die Konfiguration ist das "ergonomische" Frontend da.
[1] Siehe auch:
<http://www.iks-jena.de/mitarb/lutz/usenet/Fachbegriffe.der.Informatik.html#309>
Gruß, Heiko
> Heiko Schlenker schrieb:
>>> Anwendungsfall?
>>> WxCron wird beispielsweise als Scheduler für eine Backupsoftware eingesetzt.
>>
>> Cron könnte das nicht? Das wäre in der Tat ein Mehrwert, also ein
>> Punkt, der für wxcron spräche.
>
> Jedes cron-artige System könnte als Scheduler für die besagte
> Backupsoftware verwendet werden. Genau darum geht es: Der Scheduler
> ist bei Bedarf austauschbar, nur das mein wxCron eben ergonomischer
> ist, weil man ihn nicht sieht und nicht anfassen muß (auch keine
> crontab!).
Hm, statt das Rad (cron) neu zu erfinden[1], wäre es vielleicht
besser, "bloß" ein "ergonomisches" cron-Konfigurationswerkzeug zu
schreiben, das von "komplexen" Dingen vom Schlage eines crontab
abstrahiert. 'One job, one tool' halt: Das Einplanen erledigt cron,
für die Konfiguration ist das "ergonomische" Frontend da.
[1] Siehe auch:
<http://www.iks-jena.de/mitarb/lutz/usenet/Fachbegriffe.der.Informatik.html#309>
Gruß, Heiko
Subject: Re: [anacron]
Date: Wed, 28 May 2008 23:54:33 +0200
Heiko Schlenker schrieb:
> Hm, statt das Rad (cron) neu zu erfinden[1], wäre es vielleicht
> besser, "bloß" ein "ergonomisches" cron-Konfigurationswerkzeug zu
> schreiben, das von "komplexen" Dingen vom Schlage eines crontab
> abstrahiert.
Sehe ich genauso. Aber cron ist einfach nicht portabel. Der Code müßte
stark modifiziert werden. Allerdings ist der Code (in C) für mich
OO-Denkenden kaum zu verstehen.
Da kann ich es auch selber schreiben. Das Regelwerk habe ich in einer
guten Woche geschrieben - schön sauber OO, gekapselt usw.
> Hm, statt das Rad (cron) neu zu erfinden[1], wäre es vielleicht
> besser, "bloß" ein "ergonomisches" cron-Konfigurationswerkzeug zu
> schreiben, das von "komplexen" Dingen vom Schlage eines crontab
> abstrahiert.
Sehe ich genauso. Aber cron ist einfach nicht portabel. Der Code müßte
stark modifiziert werden. Allerdings ist der Code (in C) für mich
OO-Denkenden kaum zu verstehen.
Da kann ich es auch selber schreiben. Das Regelwerk habe ich in einer
guten Woche geschrieben - schön sauber OO, gekapselt usw.
Subject: Re: [anacron]
Date: Wed, 28 May 2008 23:56:26 +0200
Heiko Schlenker schrieb:
> Hm, statt das Rad (cron) neu zu erfinden[1]
Was ich dazu noch sagen wollte:
Es tut mir im Herzen weh, wenn ich das neu schreiben muß, aber der
Aufwand cron zu portieren, wäre für mich(!) mindestens genauso groß,
wenn nicht sogar größer, als wenn ich es neu schreibe.
Grundsätzlich versuche ich aber vorhandenes zu benutzen. Schönes
Beispiel ist Mahogany. Ein Mail-Client der kaum meinen Ansprüchen
genügt, aber das meiste Potential hat.
Den nehm ich mir noch vor... ;)
> Hm, statt das Rad (cron) neu zu erfinden[1]
Was ich dazu noch sagen wollte:
Es tut mir im Herzen weh, wenn ich das neu schreiben muß, aber der
Aufwand cron zu portieren, wäre für mich(!) mindestens genauso groß,
wenn nicht sogar größer, als wenn ich es neu schreibe.
Grundsätzlich versuche ich aber vorhandenes zu benutzen. Schönes
Beispiel ist Mahogany. Ein Mail-Client der kaum meinen Ansprüchen
genügt, aber das meiste Potential hat.
Den nehm ich mir noch vor... ;)
Subject: Re: [anacron]
Date: 29 May 2008 11:17:39 +0200
* Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Hm, statt das Rad (cron) neu zu erfinden[1]
>
> Was ich dazu noch sagen wollte:
> Es tut mir im Herzen weh, wenn ich das neu schreiben muß, aber der
> Aufwand cron zu portieren, wäre für mich(!) mindestens genauso groß,
> wenn nicht sogar größer, als wenn ich es neu schreibe.
Ach so, Du entwickelst gar nicht für unixoide Systeme? Hm, bietet
Windows nicht etwas ähnliches wie cron an? Falls das der Fall sein
sollte, gibt es überhaupt Bedarf für einen cron-Clone?
Gruß, Heiko
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Hm, statt das Rad (cron) neu zu erfinden[1]
>
> Was ich dazu noch sagen wollte:
> Es tut mir im Herzen weh, wenn ich das neu schreiben muß, aber der
> Aufwand cron zu portieren, wäre für mich(!) mindestens genauso groß,
> wenn nicht sogar größer, als wenn ich es neu schreibe.
Ach so, Du entwickelst gar nicht für unixoide Systeme? Hm, bietet
Windows nicht etwas ähnliches wie cron an? Falls das der Fall sein
sollte, gibt es überhaupt Bedarf für einen cron-Clone?
Gruß, Heiko
Subject: Re: [anacron]
Date: Thu, 29 May 2008 10:24:46 +0000 (UTC)
Heiko Schlenker <hschlen@gmx.de> wrote:
> Ach so, Du entwickelst gar nicht für unixoide Systeme? Hm, bietet
> Windows nicht etwas ähnliches wie cron an? Falls das der Fall sein
> sollte, gibt es überhaupt Bedarf für einen cron-Clone?
Wenn man sich die Anzahl der Cron Clones so anschaut, ist da definitiv bedarf da *G*
Windows hat den eigenen Scheduler, ja. Systemsteuerung->Geplante Tasks.
Gruss
Bernd
> Ach so, Du entwickelst gar nicht für unixoide Systeme? Hm, bietet
> Windows nicht etwas ähnliches wie cron an? Falls das der Fall sein
> sollte, gibt es überhaupt Bedarf für einen cron-Clone?
Wenn man sich die Anzahl der Cron Clones so anschaut, ist da definitiv bedarf da *G*
Windows hat den eigenen Scheduler, ja. Systemsteuerung->Geplante Tasks.
Gruss
Bernd
Subject: Re: [anacron]
Date: Thu, 29 May 2008 12:44:15 +0200
Heiko Schlenker schrieb:
> Ach so, Du entwickelst gar nicht für unixoide Systeme?
Ich entwickle für ALLE Systeme. "Portierung" war vielleicht der falsche
Ausdruck. "Befreiung vom System"? Ok, das wird zu eso....
Bei den heute verfügbaren Mitteln kann ich gar nicht mehr begreifen,
warum man überhaupt noch auf diverse Plattformen beschränkte Software
schreiben muß - von den wirtschaftlichen und marketingtechnischen
Gründen mal abgesehen!?
> Hm, bietet Windows nicht etwas ähnliches wie cron an? Falls das der Fall sein
> sollte, gibt es überhaupt Bedarf für einen cron-Clone?
Meinst du evtl. den "Task-Planer"? Schrott, unflexibel, gefährlich,
nicht einsehbar (Closed-Source), arbeitet nach keinem Standard (ok, es
gibt auch keinen, aber cron könnte man als Quasistandard bezeichnen), ...
Ob Bedarf da ist kann ich schwer abschätzen. Bin ja kein
Marktforschungsistitut oder sowas.
Der Bedarf is jedenfalls bei mir da! Wie bereits erwähnt, benutze ich
wxCron als Scheduler für meine Backusoftware (<www.blackfisk.org>).
Somit kann blackfisk dann auf unixoiden Systemen auch problemlos cron
oder jeden anderen cron-artigen Scheduler verwenden.
Ich wollte den Scheduler von blackfisk trennen. Den ich dachte mir, das
auf jedem System bereits irgendeine Art Scheduler läuft und warum sollte
dazu dann ein zweiter (von blackfisk) laufen müssen.
In der finalen Version wird blackfisk sicher mit wxCron zusammen
ausgeliefert, so das der User das gar nicht so mitbekommt. Blackfisk
hantiert dann zB in der crontab mit rum. Bei Bedarf ist wxCron aber
austauschbar oder blackfisk läßt völlig die Finger vom Schedulen.
Bei Bedarf würde ich auch jeden nicht-cron-artigen Scheduler von
blackfisk unterstützen lassen. Das System ist darauf ausgelegt und
leicht anpassbar.
> Ach so, Du entwickelst gar nicht für unixoide Systeme?
Ich entwickle für ALLE Systeme. "Portierung" war vielleicht der falsche
Ausdruck. "Befreiung vom System"? Ok, das wird zu eso....
Bei den heute verfügbaren Mitteln kann ich gar nicht mehr begreifen,
warum man überhaupt noch auf diverse Plattformen beschränkte Software
schreiben muß - von den wirtschaftlichen und marketingtechnischen
Gründen mal abgesehen!?
> Hm, bietet Windows nicht etwas ähnliches wie cron an? Falls das der Fall sein
> sollte, gibt es überhaupt Bedarf für einen cron-Clone?
Meinst du evtl. den "Task-Planer"? Schrott, unflexibel, gefährlich,
nicht einsehbar (Closed-Source), arbeitet nach keinem Standard (ok, es
gibt auch keinen, aber cron könnte man als Quasistandard bezeichnen), ...
Ob Bedarf da ist kann ich schwer abschätzen. Bin ja kein
Marktforschungsistitut oder sowas.
Der Bedarf is jedenfalls bei mir da! Wie bereits erwähnt, benutze ich
wxCron als Scheduler für meine Backusoftware (<www.blackfisk.org>).
Somit kann blackfisk dann auf unixoiden Systemen auch problemlos cron
oder jeden anderen cron-artigen Scheduler verwenden.
Ich wollte den Scheduler von blackfisk trennen. Den ich dachte mir, das
auf jedem System bereits irgendeine Art Scheduler läuft und warum sollte
dazu dann ein zweiter (von blackfisk) laufen müssen.
In der finalen Version wird blackfisk sicher mit wxCron zusammen
ausgeliefert, so das der User das gar nicht so mitbekommt. Blackfisk
hantiert dann zB in der crontab mit rum. Bei Bedarf ist wxCron aber
austauschbar oder blackfisk läßt völlig die Finger vom Schedulen.
Bei Bedarf würde ich auch jeden nicht-cron-artigen Scheduler von
blackfisk unterstützen lassen. Das System ist darauf ausgelegt und
leicht anpassbar.
Subject: Re: [anacron]
Date: 29 May 2008 17:54:01 +0200
* Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> schrieb:
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Ach so, Du entwickelst gar nicht für unixoide Systeme?
>
> Ich entwickle für ALLE Systeme. "Portierung" war vielleicht der falsche
> Ausdruck. "Befreiung vom System"? Ok, das wird zu eso....
Die üblichen Cron-Implementierungen dürften mit der
POSIX-Spezifikation konform gehen. So gesehen gibt es nichts zu
"befreien" oder zu "portieren". :-)
Gruß, Heiko
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Ach so, Du entwickelst gar nicht für unixoide Systeme?
>
> Ich entwickle für ALLE Systeme. "Portierung" war vielleicht der falsche
> Ausdruck. "Befreiung vom System"? Ok, das wird zu eso....
Die üblichen Cron-Implementierungen dürften mit der
POSIX-Spezifikation konform gehen. So gesehen gibt es nichts zu
"befreien" oder zu "portieren". :-)
Gruß, Heiko
Subject: Re: [anacron]
Date: Thu, 29 May 2008 18:28:52 +0200
Heiko Schlenker schrieb:
> Die üblichen Cron-Implementierungen dürften mit der
> POSIX-Spezifikation konform gehen. So gesehen gibt es nichts zu
> "befreien" oder zu "portieren". :-)
Unter Win32 gibt es einige cron-Clones. Die sind aber Closed-Source,
KlickiBunti, auf Win32 beschränkt, oder sonst was. Das hatte ich ja
alles schon erläutert.
Die cron-Clones unter Win32 habe ich halle angetestet.
> Die üblichen Cron-Implementierungen dürften mit der
> POSIX-Spezifikation konform gehen. So gesehen gibt es nichts zu
> "befreien" oder zu "portieren". :-)
Unter Win32 gibt es einige cron-Clones. Die sind aber Closed-Source,
KlickiBunti, auf Win32 beschränkt, oder sonst was. Das hatte ich ja
alles schon erläutert.
Die cron-Clones unter Win32 habe ich halle angetestet.
Subject: Re: [anacron]
Date: Fri, 30 May 2008 17:15:33 +0200
On 2008-05-29 16:28, Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Die üblichen Cron-Implementierungen dürften mit der
>> POSIX-Spezifikation konform gehen. So gesehen gibt es nichts zu
>> "befreien" oder zu "portieren". :-)
>
> Unter Win32 gibt es einige cron-Clones. Die sind aber Closed-Source,
> KlickiBunti, auf Win32 beschränkt, oder sonst was.
Das ist aber, wenn Du einfach nur einen Cron *benutzen* willst (z.B. für
Deine Backupsoftware) reichlich irrelevant. Ein cron-Clone für Windows
kann ruhig auf Win32 beschränkt sein, denn woanders wird er nie
eingesetzt werden. Auf jedem unixoiden Betriebssystem gibt es sowieso
einen Clon (und kaum ein Admin wird einen zweiten cron installieren[1]),
und für andere Systeme gibt es vermutlich auch Implementationen.
hp
[1] Jaja, ich habe das mal gemacht: Nativer Cron plus Vixie-Cron auf
Ultrix-Systemen. Hat nicht uneingeschränkte Begeisterung bei den
Kollegen ausgelöst.
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Die üblichen Cron-Implementierungen dürften mit der
>> POSIX-Spezifikation konform gehen. So gesehen gibt es nichts zu
>> "befreien" oder zu "portieren". :-)
>
> Unter Win32 gibt es einige cron-Clones. Die sind aber Closed-Source,
> KlickiBunti, auf Win32 beschränkt, oder sonst was.
Das ist aber, wenn Du einfach nur einen Cron *benutzen* willst (z.B. für
Deine Backupsoftware) reichlich irrelevant. Ein cron-Clone für Windows
kann ruhig auf Win32 beschränkt sein, denn woanders wird er nie
eingesetzt werden. Auf jedem unixoiden Betriebssystem gibt es sowieso
einen Clon (und kaum ein Admin wird einen zweiten cron installieren[1]),
und für andere Systeme gibt es vermutlich auch Implementationen.
hp
[1] Jaja, ich habe das mal gemacht: Nativer Cron plus Vixie-Cron auf
Ultrix-Systemen. Hat nicht uneingeschränkte Begeisterung bei den
Kollegen ausgelöst.
Subject: Re: [anacron]
Date: Fri, 30 May 2008 17:10:21 +0200
On 2008-05-29 10:44, Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Ach so, Du entwickelst gar nicht für unixoide Systeme?
>
> Ich entwickle für ALLE Systeme.
Korrektur: Du entwickelst für alle Systeme, für die es wxWidgets gibt.
wxWidgets gibt es nicht für alle Systeme, und das zu portieren ist mit
Sicherheit wesentlich aufwändiger, als den nicht-portablen Teil von cron
allein zu portieren (auf die Schnelle sehe ich gar keine
wxWidgets-Klassen die für eine portable cron-Implementation hilfreich
sein könnten).
> "Portierung" war vielleicht der falsche
> Ausdruck. "Befreiung vom System"? Ok, das wird zu eso....
>
> Bei den heute verfügbaren Mitteln kann ich gar nicht mehr begreifen,
> warum man überhaupt noch auf diverse Plattformen beschränkte Software
> schreiben muß - von den wirtschaftlichen und marketingtechnischen
> Gründen mal abgesehen!?
Das wirst Du merken, wenn Du Deinen unter Windows entwickelten
"portablen" Cron das erste mal auf einem anderen Betriebssystem
startest. Dann wirst Du wahrscheinlich feststellen, dass Du Annahmen
getroffen hast, die nicht zutreffen. "Port early, port often" ist nicht
umsonst das Mantra von Leuten, die portable Software schreiben. Oder
wenn es für die Zielplattform kein wxWidgets gibt.
hp
> Heiko Schlenker schrieb:
>> Ach so, Du entwickelst gar nicht für unixoide Systeme?
>
> Ich entwickle für ALLE Systeme.
Korrektur: Du entwickelst für alle Systeme, für die es wxWidgets gibt.
wxWidgets gibt es nicht für alle Systeme, und das zu portieren ist mit
Sicherheit wesentlich aufwändiger, als den nicht-portablen Teil von cron
allein zu portieren (auf die Schnelle sehe ich gar keine
wxWidgets-Klassen die für eine portable cron-Implementation hilfreich
sein könnten).
> "Portierung" war vielleicht der falsche
> Ausdruck. "Befreiung vom System"? Ok, das wird zu eso....
>
> Bei den heute verfügbaren Mitteln kann ich gar nicht mehr begreifen,
> warum man überhaupt noch auf diverse Plattformen beschränkte Software
> schreiben muß - von den wirtschaftlichen und marketingtechnischen
> Gründen mal abgesehen!?
Das wirst Du merken, wenn Du Deinen unter Windows entwickelten
"portablen" Cron das erste mal auf einem anderen Betriebssystem
startest. Dann wirst Du wahrscheinlich feststellen, dass Du Annahmen
getroffen hast, die nicht zutreffen. "Port early, port often" ist nicht
umsonst das Mantra von Leuten, die portable Software schreiben. Oder
wenn es für die Zielplattform kein wxWidgets gibt.
hp
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 26 May 2008 01:22:51 +0200
On 2008-05-25 17:00, Christian Buhtz <exsudat@gmx.de> wrote:
> Kann man Anacron auch sagen, das ein bstimmter Job nicht nachträglich
> ausgeführt werden soll, sondern wirklich nur zu der konkret angegebenen
> Uhrzeit und ansonsten gar nicht!?
Dafür gibt es cron.
hp
> Kann man Anacron auch sagen, das ein bstimmter Job nicht nachträglich
> ausgeführt werden soll, sondern wirklich nur zu der konkret angegebenen
> Uhrzeit und ansonsten gar nicht!?
Dafür gibt es cron.
hp
Subject: Re: [anacron]
Date: Mon, 26 May 2008 06:17:45 +0000 (UTC)
Christian Buhtz <exsudat@gmx.de>:
> Ich versuche anacron besser zu verstehen?
>
> Soweit ich wiki und manpage verstehe, stützt sich anacron nicht auf eine
> crontab.
Anacron ist ja auch ein anderes Programm.
> Anacron scheint sich nicht explizit zu merken, wann genau es welchen Job
> ausgeführt hat?
>
> Nehmen wir an ein Job soll täglich ausgeführt werden und eine Maschine
> ist 5 Tage down, würde Anacron den Job dann 5 Mal starten?
Nein. Das steht aber auch in der Manpage zu anacron.
> Kann man Anacron auch sagen, das ein bstimmter Job nicht nachträglich
> ausgeführt werden soll, sondern wirklich nur zu der konkret angegebenen
> Uhrzeit und ansonsten gar nicht!?
Dafuer ist doch genau cron da. Der fuehrt Jobs genau zu der
angegebenen Zeit aus. Wenn aber das System waehrend dieses Zeitpunktes
nicht laeuft (sleep, shutdown etc.), dann wird der Job nicht ausgefuehrt.
Deswegen gibt es ja anacron.
Juergen
--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
> Ich versuche anacron besser zu verstehen?
>
> Soweit ich wiki und manpage verstehe, stützt sich anacron nicht auf eine
> crontab.
Anacron ist ja auch ein anderes Programm.
> Anacron scheint sich nicht explizit zu merken, wann genau es welchen Job
> ausgeführt hat?
>
> Nehmen wir an ein Job soll täglich ausgeführt werden und eine Maschine
> ist 5 Tage down, würde Anacron den Job dann 5 Mal starten?
Nein. Das steht aber auch in der Manpage zu anacron.
> Kann man Anacron auch sagen, das ein bstimmter Job nicht nachträglich
> ausgeführt werden soll, sondern wirklich nur zu der konkret angegebenen
> Uhrzeit und ansonsten gar nicht!?
Dafuer ist doch genau cron da. Der fuehrt Jobs genau zu der
angegebenen Zeit aus. Wenn aber das System waehrend dieses Zeitpunktes
nicht laeuft (sleep, shutdown etc.), dann wird der Job nicht ausgefuehrt.
Deswegen gibt es ja anacron.
Juergen
--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)